Beaucroissant verbindet zwei Jahrmärkte mit einem regelmäßigen Freitagsmarkt und kulturgeschichtlichen Themen rund um Parménie. Die Jahrmärkte haben unterschiedliche, jährlich wechselnde Kalenderanker; der Markt im Ortszentrum folgt einem wöchentlichen Rhythmus. Hinzu kommt ein markierter Weg vom Chemin des Étangs in Beaucroissant zum Domaine de Parménie.
Jahrmärkte mit unterschiedlichen Terminen
Die Foire de septembre (Sainte Croix) findet regelmäßig an drei Tagen statt: Freitag, Samstag und Sonntag am Wochenende, das dem 14. September am nächsten liegt. Am Freitag gibt es die Viehmesse. Die Foire vereint fast 800.000 Besucher, 2.000 Aussteller und 1.500 Stück Vieh; diese Zahlen können je nach Ausgabe variieren. Da sich das genaue Wochenende jährlich verschiebt, prüfen Sie vor der Reise die Termine der gewünschten Ausgabe.
Die Foire d’avril (Saint-Georges) findet am Wochenende statt, das dem Georgstag am nächsten liegt. Sie wurde am 8. Mai 1836 durch eine Verordnung von König Louis-Philippe geschaffen und 1970 wiederbelebt. Am Samstag empfängt sie fast 1.000 Aussteller und 1.500 Stück Vieh; auch diese Zahlen können je nach Ausgabe variieren. Die beiden Foires haben somit unterschiedliche zeitliche Bezugspunkte. Wenn eine davon den Anlass Ihrer Reise bildet, planen Sie anhand ihres jeweiligen Termins.
Anreise während der Foire
Während der Foire de Beaucroissant stellt die SNCF Züge bereit, die auf der Strecke Lyon–Grenoble in Beaucroissant halten. Der Ankunftsbahnhof liegt ganz in der Nähe des Zentrums der Foire. Prüfen Sie die Verbindungen für die Ausgabe, die Sie besuchen möchten, bevor Sie Ihre Anreise festlegen: Die Bahnregelung gehört zu den veranstaltungsspezifischen Informationen.
Freitagsmarkt im Ortszentrum
Der Marché de Beaucroissant findet regelmäßig freitags von 16:00 bis 19:30 Uhr im Ortszentrum statt. Marktzeiten können sich ändern; prüfen Sie den Termin daher vor Ihrem Besuch. Anders als die beiden Foires ist der Markt ein wiederkehrender Termin im Wochenrhythmus und kann für sich genommen den Mittelpunkt eines Freitagnachmittags bilden.
Auf dem Markt gibt es Käse von „Loulou Fromages“ aus Sillans, Brot und Bio-Kekse, Wurstwaren und Schweinefleisch sowie sizilianisches Catering von „Cassandra“. Obst und Gemüse kommen von „Les Jardins du Phoenix“ aus Colombe; außerdem gibt es Fisch von „Faure“, Honig von Richard und „Malakoff“-Schokolade. Zum Angebot zählen auch der Foodtruck „La régalade des Gourmands“ und saisonabhängig Schnecken. Die Anbieter können wechseln, und Schnecken werden nicht ganzjährig angeboten.
Parménie: Geschichte und Weg
Die Geschichte Parménies führt bis in die Mitte des 13. Jahrhunderts zurück, als Parménie zu einer Kartause für Nonnen wurde. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist Jean-Baptiste de La Salle, der sich 1714 dorthin zurückzog. Das Centre Notre-Dame de Parménie ist ein bedeutender Ort der lasallianischen Tradition. Die Kartause und La Salles Rückzug markieren zwei verschiedene Abschnitte dieser Geschichte.
Das Centre Notre-Dame de Parménie steht Einzelpersonen, Familien und organisierten Gruppen für einen Tag, eine Woche oder länger offen. Wenn Sie einen Aufenthalt dort erwägen, kontaktieren Sie das Centre vorab, um die Verfügbarkeit zu klären.
Für einen Ausflug zu Fuß führt ein gut begehbarer und markierter Weg vom Chemin des Étangs in Beaucroissant zum Domaine de Parménie. Damit stehen neben den fest terminierten Jahrmärkten und dem Freitagsmarkt auch ein Weg mit benanntem Startpunkt und Ziel zur Auswahl. Prüfen Sie bei Ihrer Planung die jeweiligen Veranstaltungstermine und, falls Sie einen Aufenthalt im Centre erwägen, dessen Verfügbarkeit.
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