Zum Inhalt

La Ferrière liegt im Herzen des Haut-Bréda-Tals am Fuß der hohen Gipfel der nördlichen Belledonne. Die lokalen Themen verbinden Natur und Dorfgeschichte: Im Tal oder auf den Kämmen werden Ausritte und Reitwanderungen angeboten, im Ortsteil Le Mollard gibt es Aktivitäten mit Hunden. Scheunen, Kapellen, Brunnen und die Geschichte der Eisengewinnung geben dem kulturellen Teil ein konkretes Gesicht. So können Sie den Aufenthalt nach Landschaft, Aktivität oder Interesse am örtlichen Erbe ausrichten.

Aktivitäten und Landschaft

Das Reitangebot umfasst Ausritte und Reitwanderungen im Tal oder auf den Kämmen; der Landschaftsbezug ergänzt also die Entscheidung für die Aktivität selbst. Im Ortsteil Le Mollard bietet das Clos de la Vallée Blanche Cani-Randonnée sowie Fahrten mit einem Hundegespann auf einem Dogscooter an. Hier unterscheiden sich die Formate durch die Art der Unternehmung: eine Wanderung mit Hund oder eine Fahrt mit Gespann. Prüfen Sie vor der Reise die Verfügbarkeit der lokalen Aktivitäten.

Zum Haut-Bréda-Kontext gehört auch die Schutzhütte Les 7 Laux Refuge auf einer Insel in 2.135 m Höhe. Umgeben ist sie vom Rocher Blanc, dem Pic de la Belle Etoile und dem klaren Wasser von zwölf Bergseen. Insel, Gipfel und Seen zeichnen hier einen hoch gelegenen Landschaftsbezug, der sich vom Tal- und Dorfcharakter La Ferrière unterscheidet. Zugang und Hüttenbedingungen können variieren; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung.

Dorfgeschichte und Bauwerke

Das örtliche Erbe verteilt sich auf verschiedene Bezugspunkte: Die Grange de l'Épinay ist eine typische Scheune aus dem 18. Jahrhundert. Zu den Kapellen am Ortseingang zählen die Chapelle de l'Épinay und die Chapelle Notre Dame des sept douleurs. Alte Tröge und Brunnen gibt es unter anderem in Gibergy, Grand Thiervoz, Petit Thiervoz und Bourgeat. So finden sich sowohl einzelne benannte Gebäude als auch Merkmale, die über mehrere Ortsteile verteilt sind.

Auch der Name La Ferrière führt zur Eisengewinnung: Sie gab dem Dorf seinen Namen, erfolgte zunächst handwerklich und wurde später von den Eisenmeistern von Allevard weiterentwickelt. Diese zeitliche Folge verbindet die Herkunft des Ortsnamens mit einem Wandel der Gewinnung selbst. Sie ergänzt die Bauwerke um eine Geschichte, die von der frühen handwerklichen Arbeit bis zur späteren Weiterentwicklung durch die Eisenmeister reicht.

Eine weitere Perspektive eröffnet die Wanderung „Le Tour de la Vallée du Haut Bréda“. Sie führt an Weilern und Scheunen vorbei, die als Zeugnisse der Vergangenheit von La Ferrière gelten. Anders als bei einzelnen benannten Gebäuden richtet sich der Blick hier auch auf Weiler und Scheunen entlang eines Weges. Damit verbindet die Wanderung konkrete Landschaftsmerkmale mit der Geschichte des Ortes.

Öffentliche Anreise zur La Martinette

Zur La Martinette führt eine öffentliche Verkehrsverbindung über zwei Abschnitte: Von Grenoble geht es mit der Proximo-Linie 86 nach Allevard; anschließend fahren Sie mit dem Flexo-Bus 79 oder dem Estibus N98 weiter. Prüfen Sie vor der Reise den aktuellen Fahrplan, da sich Routen und Bezeichnungen der Verkehrsdienste ändern können.

Weitere Reiseziele entdecken: Bilieu, Villard-Reymond, Voreppe, Saint-Lattier, Châtelus, Quet-en-Beaumont, Cordéac, Montcarra

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Isere.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.