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Saint-Ismier eröffnet unterschiedliche Zugänge zu Geschichte und Landschaft: mittelalterliche Wehranlagen, eine Kapelle aus dem 19. Jahrhundert, Naturbeobachtung und Wassersport setzen jeweils eigene Akzente. Für die Auswahl Ihres Aufenthalts können Sie überlegen, ob Baugeschichte, Tierbeobachtung oder Aktivitäten am Wasser im Mittelpunkt stehen sollen. Besonders anschaulich sind die erhaltenen Türme, deren Formen sich miteinander vergleichen lassen.

Mittelalterliche Spuren und Bauformen

Die Église de Saint-Ismier stammt aus dem 12. Jahrhundert. Die Tour d’Arces ist der Bergfried einer ehemaligen mittelalterlichen Burg aus dem späten 12. oder frühen 13. Jahrhundert. Von den Überresten ist ein quadratischer Turm noch 10 bis 12 Meter hoch erhalten. Der Zugang zur Tour ist ganzjährig über einen kleinen Weg möglich, den Chemin de la tour d’Arces. Prüfen Sie vor dem Besuch die örtlichen Bedingungen.

Ein weiterer Einblick in die Wehrarchitektur ist die Maison forte La Bâtie Champrond mit ihrem erhaltenen mittelalterlichen runden Ziegelturm und den Schießscharten. Für einen Architekturvergleich stehen damit unterschiedliche Formen im Blick: der quadratische Turm der Tour d’Arces und der runde Turm aus Ziegeln an der Maison forte. Die Église wiederum ergänzt diese mittelalterlichen Zeugnisse um eine andere Art von Baugeschichte.

Eine eigene Gestaltung hat die Chapelle Notre-Dame-de-la-Vallée. Marschall Graf RANDON ließ sie 1865 auf seinem Anwesen in Saint-Ismier erbauen; ihre Architektur ist orientalisch inspiriert. Der Zugang zur Kapelle ist derzeit wegen der Gefährlichkeit des Gebäudes nicht gestattet. Von außen sind Buntglasfenster des angesehenen Pariser Glasmalers Antoine LUSSON zu sehen, darunter eines aus dem Jahr 1866. Prüfen Sie die Zugangslage vor einem Besuch.

Gedenken und Ortsgeschichte

Das Mémorial Doyen GOSSE beherbergt die sterblichen Überreste von Doyen GOSSE und seinem Sohn Jean. Beide waren Widerstandskämpfer und wurden im Dezember 1943 verhaftet. Jedes Jahr am 8. Mai richtet das Mémorial eine Gedenkfeier zum Ende des Zweiten Weltkriegs aus. Wenn Sie die Feier in Ihren Aufenthalt einbeziehen möchten, prüfen Sie die Termine und Abläufe des jeweiligen Jahres.

Naturbeobachtung und Wassersport

Zum Espace naturel sensible du Bois de la Batie gehören ein geschützter Auwald, ein Gewässer, ein Erhaltungsgarten und pädagogische Teiche. Ein angelegter Weg bietet Gelegenheit, nach Biberspuren zu suchen sowie Wasserhühner, Eisvögel und Libellen zu beobachten. Der angelegte Weg und die Stege sind für Menschen mit eingeschränkter Mobilität zugänglich. Diese Angabe bezieht sich auf Weg und Stege.

Eine andere Ausrichtung hat die 75 Hektar große Freizeitanlage Bois Français im Grésivaudan-Tal zwischen den Gemeinden Saint-Ismier und Le Versoud. Am Lac Vercors in der Anlage wird Windsurfen, Kanufahren, Kajakfahren und Rudern angeboten. Diese Aktivitäten finden dort das ganze Jahr über statt; die konkreten Betriebsbedingungen können variieren. Prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch. So unterscheiden sich die Naturbeobachtung im Bois de la Batie und die Wassersportmöglichkeiten am Lac Vercors als zwei verschiedene Schwerpunkte für Ihre Zeit in der Region.

Weitere Reiseziele entdecken: Saint-Nizier-Du-Moucherotte, Sablons, Bouvesse-Quirieu, Veurey-Voroize, Vinay, Voreppe, Domarin, Saint-Pierre-D'allevard.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Isere.

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