Jons lässt sich über mehrere konkrete Themen erschließen: die Rhône-Lônes, die ViaRhôna, landwirtschaftliche Exponate und historische Sakralbauten. Für Ihre Planung ist hilfreich, die Radroute und ihre Bedingungen von den Natur- und Geschichtsorten zu unterscheiden. So können Sie entscheiden, ob Ihr Aufenthalt eher dem Radfahren, der Natur oder dem örtlichen Erbe gelten soll.
Natur an den Rhône-Lônes
Die Lône de la Ferrande in Jons ist ein ehemaliger Seitenarm der Rhône. Die Lône des Pêcheurs ist als Natura-2000-Gebiet ausgewiesen. Damit begegnen Ihnen unterschiedliche Aspekte der Lônes: die frühere Verbindung zum Fluss und ein benanntes Schutzgebiet.
Die benachbarten wilden Lônes beherbergen 25 Tierarten, die als von europäischem und nationalem naturkundlichem Interesse anerkannt sind. Die abgelegenen und schwer zugänglichen Lônes sind bevorzugter Lebensraum für Eisvögel und Europäische Biber. Die Tierwelt prägt den Naturraum der Lônes. Dabei ist die schwer zugängliche Lage der Lônes zu berücksichtigen.
Mit der ViaRhôna unterwegs
Der ViaRhôna-Abschnitt von La Balme-les-Grottes nach Jons führt in Jons am Kanal von Jonage entlang. Auf dem Abschnitt wechseln Radwege und kleine Straßen. Zwischen Loyette und Jons verläuft die Strecke provisorisch und umfasst ein stark befahrenes Teilstück. Da Beschilderung und GPX-Track aktualisiert werden, prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Routeninformation.
Von Jons aus folgt die ViaRhôna dem linken Ufer des Kanals bis zur Brücke von Jonage. Nach der Überquerung führt die Route auf einer grünen Strecke in den Grand Parc hinein. Für die Orientierung können Sie so den Abschnitt bis Jons von der anschließenden Weiterführung über die Brücke unterscheiden.
Wasserbau und ländliches Leben
Der Damm von Jons wurde um 1933 errichtet, um den Durchfluss des Kanals von Jonage zu erhöhen und überschüssiges Wasser in das ehemalige Bett der Rhône abzuleiten. Zusammen mit dem ehemaligen Seitenarm der Rhône verweist dieses Bauwerk auf die Geschichte der Wasserführung in der Gegend.
Ein weiteres Thema ist das Landwirtschaftsmuseum in Jons: Das kleine Freilichtmuseum zeugt vom ländlichen Leben. Zu seinen Exponaten gehören ein Massey-Ferguson-Traktor aus dem Jahr 1950 und ein Brabant-Doppelwendepflug vom Typ „double chandelier“ aus dem späten 19. Jahrhundert. Die beiden Datierungen bieten einen konkreten Vergleich zwischen landwirtschaftlichen Exponaten aus unterschiedlichen Zeiten.
Chapelle de la Rencontre und Kirche
Die Chapelle de la Rencontre wurde an der Stelle errichtet, an der sich in den 1140er-Jahren eine Templerkomturei und eine Kapelle befanden. Sie dient Wanderern und Pilgern als Orientierungspunkt und kann auf ihrem Weg besichtigt werden. Für diejenigen, die die durch Jons führenden Wanderwege nutzen, bieten Tisch und Bänke Schutz und eine Möglichkeit zum Ausruhen. Prüfen Sie vor einem Besuch die aktuellen Besuchsmöglichkeiten.
Auch die Kirche von Jons bietet einen historischen Bezugspunkt: Sie ist seit 1182 historisch belegt und war wahrscheinlich die ehemalige Kapelle des Schlosses. Das steinerne Fundament ihrer Mauern wird einem Archivdokument zufolge dem 12. Jahrhundert zugeschrieben.
Anreise mit der Bahn
Der Bahnhof Montluel liegt 7,3 km von Jons entfernt. Wenn Sie eine Bahnreise planen, prüfen Sie die Fahrpläne separat vor der Abfahrt.
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