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Notre-Dame-du-Pré eignet sich besonders für Bergwanderungen; zahlreiche weitere Bergwege und Bergpisten sind zum Wandern geöffnet. Zu den unterschiedlichen Optionen zählen die leichte Runde Notre-Dame-du-Pré–Montmagny, Aussichtspunkte, der abgelegene Weiler Hauteville und der Mont Jovet als höchster Punkt des Ortes. Dazu kommen Sternennächte mit Biwak an Sommerwochenenden und kulturgeschichtliche Details wie die barocke Église Notre-Dame. So können Sie Ihre Unternehmungen nach Tourenart, Landschaft und Interesse an der Ortsgeschichte ausrichten.

Wandern zwischen Runde und Gipfel

Der Weg Notre-Dame-du-Pré–Montmagny ist eine leichte Rundwanderung und beginnt am Place du Village. Unterwegs führt er an der Pierre à Cupules vorbei, einem Stein mit runden und linearen Schalenvertiefungen, die mindestens 3.000 Jahre alt sind. Damit verbindet die Runde eine konkrete Wanderform mit einem sehr alten Kulturzeugnis am Weg. Saisonale Bedingungen können den Zugang beeinflussen; prüfen Sie die Verhältnisse vor dem Aufbruch.

Am selben Weg liegt der Aussichtspunkt Bois du Torrond, der nach etwa 20 Minuten Fußweg einen weiten Blick über die Tarentaise und auf die darunterliegenden Dörfer Montgirod, Centron und Villette bietet. Die Pierre à Cupules ist ein einzelnes Kulturziel am Weg; in Bois du Torrond stehen die Landschaft und die drei Dörfer im Vordergrund. So setzen die beiden Punkte unterschiedliche Akzente auf derselben Wanderung.

Die Hauteville-Runde beginnt am Parkplatz am Place du Village im Hauptort. Der abgelegene Weiler Hauteville ist ausschließlich zu Fuß erreichbar.

Gipfel, Panorama und Natur

Der Mont Jovet ist mit 2.558 Metern der höchste Punkt des Ortes. Auf seinem Gipfel organisiert das Büro der Bergführer und Begleiter des Ortes an jedem Sommerwochenende Sternennächte mit Biwak, um in dieser Höhe Sonnenuntergang und Sonnenaufgang zu erleben. Die Montmagny-Runde ist als leicht beschrieben; bei den Sternennächten stehen dagegen das Biwak am Gipfel sowie Abend- und Morgenhimmel im Mittelpunkt.

Der Aussichtspunkt Panorama sur le Mont-Blanc bietet einen außergewöhnlichen Blick auf das Dorf Notre-Dame-du-Pré und im Hintergrund auf die Massive der Lauzière im Westen sowie den Mont Blanc im Norden. Wetter und Wegzustand können den Besuch beeinflussen; beziehen Sie beides in Ihre Planung ein.

Auch die Cascade de Lachail hat einen eigenen Naturbezug: Das Wasser des Nant Gelé mündet dort und kann zeitweise turbulent sein. Das Gemeindegebiet grenzt an die Anschlusszone des Parc national de la Vanoise.

Kirche und Ortsgeschichte

Die Église Notre-Dame ist eine barocke Kirche aus dem 17. Jahrhundert. Ihr ging ein kleineres, Maria geweihtes Bauwerk aus dem 12. Jahrhundert voraus. Die Abfolge führt von einem kleineren Marienbau zur späteren barocken Kirche.

In Notre-Dame-du-Pré ist ein farbiger Altaraufsatz zu sehen, den Pierre-Antoine Marauet nach 1847 geschnitzt hat.

Anfahrt

Für die Anfahrt ab Moûtiers folgen Sie der Richtung Aime. Nach Saint-Marcel nehmen Sie die zweite Ausfahrt rechts in Richtung Les Plaines–Notre-Dame-du-Pré.

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