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In Plancherine setzen eine bewachsene Kalkkaskade, eine Kirche mit farbigem Innenputz und die Tour Gaillarde unterschiedliche Akzente. Auch die Abtei von Tamié und Spazierwege gehören zu den Themen für Ihre Reiseplanung. Wenn Sie eine Ferienwohnung suchen, können Sie überlegen, welche dieser Natur- und Kulturinteressen Ihren Aufenthalt prägen sollen – ohne daraus ein festes Tagesprogramm zu machen.

Tufière: Quelle und bewachsene Kaskade

Die Tufière de Plancherine ist eine versteinernde Quelle. Sie bildet eine auffällige, bewachsene Kaskade, die von einer Aussichtsplattform aus sichtbar ist; Informationstafeln ergänzen den Blick auf den geologischen Ort. Die Tufière gehört zu den ständig wasserführenden Tuffquellen. Solche Quellen beherbergen häufig spezialisierte Flora und ein außergewöhnliches Biotop; die Kalkfällung prägt dabei den Lebensraum.

Zu Fuß erreichen Sie die Tufière vom großen Parkplatz am Straßenrand am Col de Tamié. Gehen Sie in Richtung des Restaurants, lassen Sie es rechts liegen und folgen Sie anschließend dem ansteigenden Waldweg. Ab dem Trinkwasserreservoir gibt es eine Beschilderung. Wege und Beschilderung können sich ändern; orientieren Sie sich bei Ihrem Besuch an den Hinweisen vor Ort.

Abtei von Tamié und Käse

Die Abbaye Cistercienne Notre Dame de Tamié liegt auf 900 Metern Höhe am Osthang des Massif des Bauges, an der Grenze zwischen Savoie und Haute-Savoie. Gegründet wurde sie 1132 von Saint Pierre de Tarentaise. Die Liturgie steht allen offen und wird auf Französisch gefeiert; der gregorianische Gesang hat dort weiterhin einen wichtigen Stellenwert. Wenn Sie eine Liturgie besuchen möchten, prüfen Sie vorab die aktuellen Zeiten.

Zur Abtei gehört eine Käserei, in der täglich etwa 400 Kilogramm Tamié-Käse hergestellt werden. Der unpasteurisierte Presskäse wird in der Region, in Frankreich und online verkauft. Das gibt dem Besuchsthema Tamié neben seiner Geschichte auch einen Bezug zu einem regionalen Produkt.

Kirche und Tour Gaillarde

Die heutige Église de Plancherine entstand während der sardischen Periode von 1840 bis 1844 am Standort einer kleineren früheren Kirche. Zu ihrer ursprünglichen Innenausstattung gehört farbiger Putz. Trotz Schäden durch eindringendes Wasser ist er gut erhalten und gilt als Ausnahme in der Region – ein besonderer Aspekt der Baugeschichte des Ortes.

Die Tour Gaillarde diente den Äbten von Tamié mehrere Jahrhunderte als Hauptwohnsitz. Das bescheidene Gebäude ist erhalten und gilt als Symbol ihrer grundherrschaftlichen Macht über Plancherine. Der Rundweg zur Tour führt zu einer befestigten Wohnanlage, die seit dem 16. Jahrhundert bewohnt ist. Er ist vom 1. Mai bis zum 31. Oktober bei günstigen Wetterbedingungen geöffnet und kostenlos zugänglich.

Zwei Spazierwege, unterschiedliche Schwerpunkte

Der Tour du vallon de Tamié ist ein schattiger Spazierweg, der die Abtei Cistercienne Notre Dame de Tamié mit dem Fort de Tamié verbindet. Der Rundweg zur Tour Gaillarde setzt einen anderen Schwerpunkt: Er führt zu der befestigten Wohnanlage und hat ein saisonales Zugangsfenster, das an günstige Wetterbedingungen gebunden ist. Für Ihre Planung sind damit vor allem Ziel und Zugangsbedingungen die unterscheidenden Punkte zwischen den beiden Wegen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Savoie.

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