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Salamina bietet Reisenden unterschiedliche Schwerpunkte zwischen Archäologie, lokaler Alltagskultur, Natur und Küche. Museen, archäologische Orte und Wälder geben diesen Themen jeweils eine eigene Ausprägung; dazu kommen Strände und Buchten im Süden und Nordwesten der Insel. So lässt sich der Aufenthalt nach den eigenen Interessen gewichten.

Archäologische Orte und lange Zeiträume

Das Archäologische Museum von Salamina präsentiert Funde in chronologischer Reihenfolge – von der späten Jungsteinzeit bis in die römische und frühchristliche Zeit. Die lange Zeitspanne gibt der Sammlung einen anderen Schwerpunkt als Kanakia: Dort brachte die mykenische Akropolis einen Palastkomplex und Teile einer mykenischen Siedlung ans Licht. Wer historische Themen auswählt, kann so einen Überblick über Epochen einem konkreten Siedlungsfundort gegenüberstellen.

Das kreisförmige Grabmonument bei Kolones im Süden Salaminas umschloss drei Gräber und stammt aus dem 4. Jahrhundert v. Chr. Bei Peristeria auf Salamina liegt die Höhle des Euripides mit zehn Kammern.

Theater, Windmühlen und Alltagskultur

Das Euripides-Theater wurde im September 1993 eingeweiht. Dort finden Theateraufführungen, Konzerte und weitere kulturelle Veranstaltungen statt. Wenn Sie eine Aufführung einplanen, prüfen Sie die konkreten Termine vorab. Oberhalb der Stadt stehen die beiden Windmühlen, die einzigen zwei erhaltenen von ursprünglich zehn Windmühlen auf Salamina.

Das Kloster Faneromeni wurde im 17. Jahrhundert von Lampros Kanelos wiederaufgebaut, der auch Heiliger Laurentios genannt wird. Das Kloster Faneromeni wird jedes Jahr am 23. August gefeiert. Das Museum für Volkskunst und Kultur zeigt lokale Trachten aus Salamina, Möbel, Webstühle, Haushaltsgegenstände sowie Werkzeuge verschiedener Berufe, vor allem aus der Landwirtschaft. Wer sich für Kleidung, Haushalt und Arbeitskultur interessiert, findet hier einen anderen Schwerpunkt als in der archäologischen Sammlung.

Wälder, Küste und Naturbeobachtung

Der Wald von Faneromeni liegt im Nordwesten und eignet sich zum Laufen. Im Süden liegt der Wald von Kanakia, der sich für Tages- oder mehrtägige Ausflüge eignet. Dort können Besucher Tiere und verschiedene Vogelarten beobachten; die Beobachtungen sind saisonabhängig. Strände und Buchten gibt es ebenfalls sowohl im Süden als auch im Nordwesten Salaminas.

Die Olive „Orsa“ bei Tutouliza in Kaki Vigla auf Salamina hat laut offizieller Altersbestimmung ein Höchstalter von 2.530 Jahren.

Lokale Speisen und Reisezeit

Zu den traditionellen Speisen von Salamina gehören Platetsi, Koygkoygkoyloyari, Moystokoyloyra, Frittiertes und im Holzofen gebackenes Brot. Damit ergänzt die Inselküche die archäologischen und landschaftlichen Themen um einen kulinarischen Schwerpunkt.

Für die Reisezeit sind zwei unterschiedliche Bezugspunkte interessant: Das Kloster Faneromeni wird jedes Jahr am 23. August gefeiert; Tier- und Vogelbeobachtungen im Wald von Kanakia sind saisonabhängig.

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