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Piräus ist der Hafen Athens, der größte Hafen Griechenlands und einer der größten Passagierhäfen Europas. Diese Hafenrolle gibt der Stadt einen klaren Bezugspunkt; zugleich führen antike Geschichte, Museum, Theater und die Küste zu unterschiedlichen Themen für einen Aufenthalt. Wenn Sie eine Unterkunft suchen, können Sie zuerst entscheiden, ob Ihr Besuch eher von Kulturgeschichte oder von Zeit am Wasser geprägt sein soll.

Hafenstadt mit antiker Geschichte

Themistokles machte Piräus zum Haupthafen Athens. Auch die Stadtplanung hat eine historische Zuschreibung: Sie wird Hippodamos im 5. Jahrhundert v. Chr. zugeschrieben. In der Antike war Piräus eine Insel. Der Name leitet sich wahrscheinlich vom antiken Verb diapeiraio ab, das hinüberreisen bedeutet. Die Vergangenheit Piräus’ lässt sich so aus mehreren Blickwinkeln betrachten: über seine Rolle als Hafen Athens, die zugeschriebene Stadtplanung und die wahrscheinlich mit der Überfahrt verbundene Namensherkunft.

Museum, Theater und historische Perspektiven

Die Ausstellungen des Archäologischen Museums von Piräus behandeln wichtige Abschnitte der Geschichte Piräus’, der Gemeinden Attikas und der Inseln des Saronischen Golfs – von der mykenischen bis zur römischen Zeit. Der Themenbogen umfasst damit mehrere Epochen und unterschiedliche Teile dieser Region. Im Freigelände ist eine Skulpturensammlung zu sehen. Auf dem Museumsgelände befindet sich außerdem das Theater von Zea, das aus der hellenistischen Epoche stammt.

Das Δημοτικό Θέατρο Πειραιά ist seit dem 19. Jahrhundert ein Bezugspunkt des kulturellen Lebens in Piräus. Das Freilichttheater Veakeio wurde 1969 erbaut. Zusammen mit dem hellenistischen Theater von Zea stehen damit unterschiedliche historische Bezugspunkte nebeneinander: Zea verweist auf die hellenistische Epoche, das Stadttheater auf eine langjährige kulturelle Rolle und Veakeio auf ein konkretes Baujahr.

Auch die Geschichte der Kirche des heiligen Spyridon, des Schutzpatrons von Piräus, ist mit einem Kloster verbunden. Dessen Wurzeln reichen nach einigen Berichten bis ins 11. bis 12. Jahrhundert zurück. Die Formulierung lässt die Datierung dort, wo sie hingehört: bei den Berichten zur Geschichte des Klosters.

Küstenroute und Spaziergänge

Über die Akti Themistokleous führt eine Küstenroute nach Freattyda, wo es einen organisierten Strand gibt. Am Mikrolimano können Sie auf der weitläufigen Esplanade spazieren; sie wird als sicher für Kinder beschrieben. Das sind unterschiedliche Ideen für Zeit im Freien: Die Route führt zum Strand in Freattyda, während das Mikrolimano einen Spaziergang auf der Esplanade ermöglicht.

Bei der Suche nach einem Hotel in Piräus hilft es, zuerst den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu benennen: Möchten Sie vor allem Kulturgeschichte und Theater oder die Küstenroute und Spaziergänge in den Blick nehmen? So beginnt die Planung bei der Art von Aufenthalt, die Sie in der Stadt verbringen möchten.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Piraeus.

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