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Die Höhle von Perama liegt auf dem Hügel Goritsa im gleichnamigen Vorort von Ioannina. Sie ist Teil eines unterirdischen Flussbetts, das sich im Proto-Tertiär öffnete; ihr Alter wird mit etwa 1.500.000 Jahren angegeben. Wer Landschaft und Erdgeschichte in den Mittelpunkt stellen möchte, findet in der Höhle einen klaren thematischen Anker für Perama.

Ankunft und Besuch der Höhle

Ein Touristenzug bringt Besucher vom Eingang von Perama zur Höhle von Perama. Er besteht aus zwei geschlossenen, beheizten Wagen mit insgesamt 50 Sitzplätzen. Am Eingang gibt es einen großen Parkplatz für Pkw und Busse. Der Eingang ist damit der gemeinsame Bezugspunkt für das Parken und die Fahrt zur Höhle. Bei der Ankunftsplanung können Sie beide Angaben zusammen berücksichtigen.

Nach der Liturgie zog eine Prozession mit der Reliquie und der Ikone des heiligen Charalambos durch die Straßen Peramas.

Insel und See in Ioannina

Im Reiseziel Ioannina befindet sich das Informationszentrum des Pamvotis-Sees auf der Insel Ioannina, in einem traditionellen, denkmalgeschützten Steingebäude. Es präsentiert Informationen über die wichtigsten Pflanzen des Sees sowie über die dort lebenden Fische, Vögel, Amphibien und Säugetiere. Die Insel ist eine von nur zwei bewohnten Seeinseln Griechenlands. Das Dorf auf der Insel ist als Siedlung von herausragender natürlicher Schönheit ausgewiesen und stammt wahrscheinlich aus dem 16. Jahrhundert. Auf der Insel wurden in byzantinischer Zeit zwei Klöster gegründet: das Kloster des Heiligen Nikolaus Philanthropenon, auch Spanou genannt, und das Kloster des Heiligen Nikolaus Strategopoulou, auch Diliou genannt.

Im Reiseziel Ioannina umfasst das Besucher- und Empfangszentrum der Perama-Höhle audiovisuelle Materialien und seltene paläontologische Funde.

Burg und Museen in Ioannina

Die Burg von Ioannina liegt auf einer natürlich befestigten felsigen Halbinsel. Die frühesten bei archäologischen Untersuchungen entdeckten Siedlungsspuren datieren in die klassische und hellenistische Zeit; zugleich zählt die Burg zu den ältesten durchgehend bewohnten befestigten Siedlungen Griechenlands. Das Byzantinische Museum befindet sich innerhalb der Burg in der südöstlichen Akropolis Itch Kale. Es zeigt Silberwaren in der sogenannten Schatzkammer im Zentrum der Zitadelle sowie eine Ausstellung zur Stadtgeschichte in der Fethiye-Moschee.

Das Silberschmiedemuseum befindet sich im westlichen Bastionsturm der nordöstlichen Akropolis Its Kale. Dort können Besucher traditionelle Techniken zur Formung und Verzierung von Silbergegenständen kennenlernen. Das Grab von Ali Pascha von Tepelen liegt im innersten Bereich der Burg im Gebiet Its Kale und zählt zu den bedeutenden historischen Stätten der Stadt. Unterirdische Höhlen innerhalb der Zitadelle wurden früher als Lager und Gefängnisse genutzt; sie sind von innerhalb der Zitadelle zugänglich. Prüfen Sie vor einem Besuch die lokalen Zugangsbedingungen.

Weitere Wege in Ioannina

Ein Fuß- und Radweg führt vom Mavili-Platz bis zum Dorf Katsikas. Die etablierte Runde um den Pamvotis-See ist 30 Kilometer lang. Damit stehen zwei unterschiedliche Planungsformen gegenüber: ein Weg zwischen benannten Endpunkten und eine See-Runde mit konkreter Gesamtlänge.

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