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In Makrinítsa liegen geschichtsträchtige Plätze, Kirchen und steingepflasterte Gassen im Mittelpunkt des Ortsbildes. Bei der Planung Ihres Aufenthalts können Sie unterschiedliche Seiten des Ortes entdecken: die Brunnen entlang der Wege, die Baugeschichte der Kirchen und die Spuren älterer Handels- und Handwerkstraditionen. Auch die Landschaft rund um Mega Rema setzt einen eigenen Akzent.

Plätze, Brunnen und Kirchen

Der zentrale Platz von Makrinítsa ist als „Bazaar“ bekannt. Auf ihm steht ein Brunnen namens „Lions“. Brani ist ein weiterer Platz am Eingang des Ortes. Westlich des Platzes befindet sich die Kirche des Heiligen Johannes, die 1806 erbaut wurde und reich mit Steinreliefs verziert ist. Östlich des Hauptplatzes steht die Kirche der Gottesmutter, deren Bau auf 1767 datiert wird.

Auch die Kirche des Heiligen Athanasios stammt aus dem Jahr 1792. Die Kirche der Heiligen Magdalena liegt im Stadtteil Koukourava und wurde 1802 erbaut. Die Jahreszahlen geben den Bauwerken einen historischen Rahmen, während ihre Lage an Plätzen und in benannten Ortsteilen bei der Orientierung hilft.

Ortsgeschichte und Koukourava

Die ursprüngliche Siedlung Makrinítsas entstand im frühen 13. Jahrhundert um das Kloster Theotokos Oxeias Episkepseos, das auch Makrinitissis genannt wurde. Das Kloster besteht heute nicht mehr. Eine spätere Blütezeit erlebte Makrinítsa im 18. und 19. Jahrhundert durch Handel und Gerberei. Das Herrenhaus Vaitzi im Stadtteil Koukourava stammt aus dem Jahr 1761.

Koukourava ist das untere Viertel von Makrinítsa. Dort stehen der Skoteiniotis-Turm und die wasserbetriebene Mühle Dristela. Auch verfallene Gerbereien gehören zu diesem Ortsteil; sie florierten im 19. Jahrhundert. Die Ruinen der Gerbereien in Makrinítsa weisen darauf hin, dass sie bis in die späten 1950er-Jahre betrieben wurden. So lassen sich die baulichen Zeugnisse mit der überlieferten Handels- und Handwerksgeschichte des Ortes verbinden.

Bräuche und Museen

Der Umzug der Mayides führt über die gepflasterten Wege Makrinítsas bis zum zentralen Platz. Gesang, Tanz, Trommeln und Zournas begleiten den Brauch. 2022 wurde er in das Nationale Verzeichnis des immateriellen Kulturerbes Griechenlands aufgenommen. Damit ist die Mayides-Tradition ein eigener kultureller Schwerpunkt neben den Kirchen und historischen Bauwerken.

Die Sammlung des Museums für Volkskunst und Geschichte des Pilion umfasst volkstümliche Wandmalereien aus Herrenhäusern des Pilion aus dem 18. und 19. Jahrhundert, Haushaltsgeräte, Geräte zur Tsipouro-Destillation, Ikonen, Kupferstiche und kleine Objekte kirchlicher Kunst. Hinzu kommen traditionelle Trachten des Pilion sowie Werkzeuge zum Spinnen und Weben. Das Museum ist derzeit wegen Dachreparaturen geschlossen; erkundigen Sie sich vor einem geplanten Besuch nach einer möglichen Wiederöffnung. Das Byzantinische Museum bietet Bildungsprogramme für Schülerinnen und Schüler an. Zur aktuellen Verfügbarkeit dieser Programme fragen Sie am besten direkt beim Museum nach.

Spaziergänge und Landschaft

Die traditionellen steingepflasterten Gassen eignen sich für Spaziergänge. Mehr als 50 Brunnen liegen entlang der gepflasterten Wege und dienen Spaziergängern als Haltepunkte. So prägen nicht nur die Plätze, sondern auch die Brunnen das Bild der Gassen. Mega Rema ist eine besonders schöne Schlucht in Makrinítsa; in ihrem Gebiet befindet sich eine gut erhaltene Brücke.

Für die räumliche Orientierung: Makrinítsa liegt 17 Kilometer von Volos und 12 Kilometer vom Pelion Ski Centre entfernt. Diese Entfernungen geben zwei Bezugspunkte für die Lage des Ortes, ohne eine bestimmte Route oder Fahrzeit vorzugeben.

Weitere Reiseziele entdecken: Almyros, Agios Lavrentios, Tsangarádha, Notio Pilio, Liri, Kalamos, Velestinion, Xorychti.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Magnesia.

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