Tripotama verbindet zwei unterschiedliche Seiten eines Aufenthalts: die archäologischen Spuren der antiken Stadt Psophis und die Landschaft am Zusammenfluss dreier Flüsse. Dazu kommt ein 1 km langer Wanderweg am Erymanthos. Wenn Sie zwischen Kulturgeschichte und einer kurzen Strecke am Wasser abwägen, bietet der Ort damit konkrete, voneinander unterscheidbare Schwerpunkte.
Zusammenfluss und Weg am Fluss
In Tripotama treffen Erymanthos, Aroanios und Seiraios zusammen; anschließend vereinigen sie sich zum Erymanthos. Der Zusammenfluss ist eine prägnante geografische Orientierung für den Ort. Der Wanderweg ergänzt diesen Naturbezug mit einer konkreten Strecke: Er beginnt neben der gewölbten Erymanthos-Brücke, verläuft am Flussufer entlang und ist 1 km lang.
Unterwegs führt der Weg am Erholungsbereich und an der Quelle Katriva vorbei; sein Endpunkt ist die Quelle Vasiliki. Start, Verlauf und Ziel unterscheiden diesen Weg von einem bloßen Aufenthalt am Zusammenfluss. Wenn Sie den Naturteil Ihrer Reise planen, können Sie die kurze Strecke als eigenen Schwerpunkt neben den historischen Orten betrachten. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die örtlichen Bedingungen.
Psophis im Ortsbild
Die Ruinen der antiken Stadt Psophis und Reste ihrer Stadtmauer sind überwiegend im Dorf Tripotama neben Häusern und auf Privatgrundstücken sichtbar. Die Überreste liegen damit im Ortsbild, nicht nur als einzelnes Thema auf einer Karte. Da Teile auf Privatgrundstücken liegen, respektieren Sie bei der Betrachtung die Grundstücksgrenzen.
Auch die Bauweise der erhaltenen Mauerreste bietet einen konkreten Blickpunkt: Sie sind pseudo-isodomer errichtet, mit eingefügten polygonalen Abschnitten. Beim Betrachten können Sie auf diese beiden Bauformen achten, statt die Mauer nur als durchgehende Ruine wahrzunehmen. Die Mauerreste im Dorf und die Befestigungsanlagen auf dem Paliókastro sind zwei unterschiedliche archäologische Bezugspunkte für Psophis.
Paliókastro und die Geschichte des Klosters
Der kegelförmige Hügel Paliókastro wurde befestigt und diente als Akropolis der antiken Stadt Psophis. Auf der Akropolis sind der Befestigungsring und zwei Türme zu erkennen. Der größere der beiden westlichen Türme ist bis zu einer Höhe von 2 Metern erhalten. Südlich der Türme wurden die Fundamente einer Kirche ausgegraben. So lassen sich innerhalb der archäologischen Überreste verschiedene Elemente unterscheiden: Ringmauer, Türme und Kirchenfundamente.
Am Fuß des Hügels steht das Kloster der Koímisi mit einer befestigungsartig gestalteten Umfriedung. Es wurde 1825 gegründet und 1826 von Ibrahim zerstört. In den folgenden Jahrzehnten wurde es wieder als Kirche und Schule genutzt, im 19. Jahrhundert jedoch aufgegeben. Die Abfolge von Gründung, Zerstörung, erneuter Nutzung und Aufgabe ergänzt die antike Geschichte um weitere historische Stationen. Für Ihre Planung sind die archäologischen Orte und die Klostergeschichte damit unterschiedliche Schwerpunkte; aktuelle Zugangsbedingungen sollten Sie vor einem Besuch prüfen.
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