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Alluitsoq (Lichtenau) ist eine aufgegebene Siedlung in Südgrönland und liegt in der Kommune Kujalleq. Heute sind nur einzelne Häuser in Gebrauch.

Geschichte Lichtenau

Die Bezeichnung als aufgegebene Siedlung bezieht sich auf Alluitsoq als Ort; zugleich sind heute einzelne Häuser in Gebrauch. Lichtenau wurde im 18. Jahrhundert gegründet und war zeitweise mit 300 Einwohnern die größte Siedlung Grönlands. Dieser Superlativ gehört zu einer früheren Phase und beschreibt keine heutige Einwohnerzahl. Gründung, zeitweilige Größe und gegenwärtiger Gebrauch ordnen die Ortsgeschichte in unterschiedliche Abschnitte ein.

Eine Wanderung nach Alluitsup Paa

Eine sieben Kilometer lange Wanderung führt von Alluitsoq nach Alluitsup Paa. Sie ist als Teil einer Reiseroute vorgesehen. Wenn Sie diese Etappe selbst einplanen, prüfen Sie vorher die aktuellen Weg- und Zugangsbedingungen. Damit stehen die Geschichte Lichtenau und ein konkreter, benannter Wanderweg als unterschiedliche Anknüpfungspunkte für die Reiseplanung nebeneinander.

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Weitere Reiseziele in der Kommune Kujalleq

Im übergeordneten Reiseziel Kommune Kujalleq finden sich eigene Kultur- und Outdoor-Themen in Orten wie Qaqortoq, Nanortalik, Igaliku und Narsaq. Diese regionalen Beispiele ergänzen den Blick auf Alluitsoq um verschiedene Besuchsinteressen.

In Qaqortoq führt eine geführte Stadtwanderung am Mindebrønde, Grönlands ältestem Brunnen, und an mehreren Werken der Freiluftausstellung „Stone and Man“ vorbei. Greenland Sagalands ist die Touristeninformation der Stadt und kann bei der Organisation von Touren und Transport sowie bei der Ausleihe von Outdoor-Ausrüstung helfen. Great Greenland bietet in Qaqortoq eine Führung durch die Abläufe der Robbenfellproduktion an. Klären Sie aktuelle Angebote und Arrangements vor Ihrer Reise.

In Nanortalik führen mehrere Tageswanderungen von der Stadt auf die Insel Nanortalik, darunter Aufstiege zum Qaqqarsuasik und zum Quassik. Diese können geführt oder eigenständig unternommen werden. Für einen kulturellen Schwerpunkt gibt es das Nanortalik Museum: Zehn Gebäude dienen als Ausstellungsräume. Die Themen reichen von traditioneller Tranherstellung, Gesundheitsversorgung und Heilpflanzen bis zu Wikingerkleidung, Funkkommunikation, Kajak und Umiaq sowie dem Schiffswrack Hans Hedtoft.

Igaliku bietet einen anderen Wanderfokus innerhalb der Kommune Kujalleq: Markierte Tageswanderwege führen zu Wasserfällen, die zum Fjord hinabstürzen, und auf den über der Siedlung aufragenden Gipfel Nuuluk. Zur nordischen Stätte in Igaliku gehören außerdem die Überreste der Saint Nicholas Cathedral, einer Kirche, einer Bischofsresidenz, eines Hofes mit Ställen für bis zu 100 Kühe und eines Bischofsgrabsteins.

Auch Narsaq verbindet Museums- und Archäologiethemen. Das Narsaq Museum zeigt dauerhaft eine Ausstellung über die Wikingersiedlung Südgrönlands und veranstaltet jährlich Wanderausstellungen. Der Landnám-Hof zählt zu den ältesten nordischen Ruinen der Gegend; sein Grundriss ist nahe dem Ortszentrum noch deutlich sichtbar. So stehen in Narsaq eine Dauerausstellung und ein sichtbarer archäologischer Grundriss als zwei verschiedene Zugänge zur Geschichte nebeneinander.

Weitere Reiseziele entdecken: Narsarsuaq, Qaqortoq, Qassimiut, Narsaq

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Kommune Kujalleq.