Zum Inhalt

Aspatria verbindet eine mehr als 3.000 Jahre zurückreichende Siedlungsgeschichte mit Bau- und Kunstwerken aus verschiedenen Epochen. An der Church of St Kentigern treffen Baumerkmale einer normannischen Vorgängerkirche auf ein Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert. Das Sir Wilfrid Lawson Memorial and drinking trough setzt mit seiner Datierung auf 1907 einen späteren Akzent. Über dem Ellen Valley gelegen, bietet Aspatria außerdem Ausblicke nach Süden und Norden. Ortsgeschichte und Landschaft geben Ihrer Reiseplanung zwei unterschiedliche Schwerpunkte.

Die Church of St Kentigern und ihre älteren Spuren

Die Church of St Kentigern wurde 1846–48 von Travis & Mangnell an der Stelle einer normannischen Kirche errichtet. Baumerkmale der Vorgängerkirche wurden in den Bau aufgenommen. Die Kirche bewahrt außerdem einen Teil eines anglo-dänischen Kreuzschafts und einen geschnitzten hog-back-Sarkophag. Zu den mittelalterlichen Details zählt auch das Taufbecken aus dem 13. Jahrhundert: Sein quadratisches Becken ruht auf fünf Säulen. Zusammen zeigen diese Elemente unterschiedliche Formen historischer Steinmetz- und Baukunst, ohne dass die Kirche auf eine einzelne Epoche reduziert wird.

Besucher sind willkommen, sich in der Church of St Kentigern umzusehen, zu beten oder am Gottesdienst teilzunehmen. Prüfen Sie vor Ihrem Besuch die aktuellen Zugangsmöglichkeiten. Östlich der Kirche steht das Graveyard Cross, das als Grade II denkmalgeschützt ist. Es ergänzt den Blick auf die historischen Zeugnisse am Ort um ein eigenständiges Denkmal im Friedhofsbereich.

Ein Memorial aus dem Jahr 1907

Das Sir Wilfrid Lawson Memorial and drinking trough wurde durch eine öffentliche Sammlung errichtet und ist auf 1907 datiert. An den Seiten befinden sich Bronzeplaketten mit den Bezeichnungen „Peace“ und „Temperance“; zum Denkmal gehört außerdem eine Bronzefigur von „St George and Dragon“. Diese Details geben dem Memorial einen eigenen thematischen Akzent. Während die Kirche ältere bauliche und kirchliche Zeugnisse bewahrt, stehen beim Memorial die benannten Themen und seine Gestaltung im Vordergrund.

Geschichte und Landschaft einordnen

Aspatrias Siedlungsgeschichte reicht mehr als 3.000 Jahre zurück. Der Ort liegt zudem an der Route einer viel befahrenen römischen Straße. Diese Angaben geben einen weiten historischen Rahmen; die sichtbaren Bau- und Kunstwerke vor Ort gehören dagegen zu konkreten späteren Epochen. Für die Planung hilft es, diese Zeitebenen auseinanderzuhalten: Die römische Straßenroute ist ein Teil der Ortsgeschichte, während Kirche, Kreuz und Memorial jeweils eigene Zeugnisse darstellen.

Auch die Lage lässt sich aus zwei Richtungen betrachten. Aspatria liegt erhöht oberhalb des Ellen Valley. Von dort bieten sich nach Süden Ausblicke über den Lake District; nach Norden reicht der Blick über den Solway Firth bis nach Schottland. Der Wechsel zwischen diesen Blickrichtungen bildet einen eigenen Landschaftsaspekt der Ortswahl, neben den historischen Entdeckungen. Wenn Sie Aspatria für einen Aufenthalt in Betracht ziehen, können Sie so abwägen, ob für Ihre Planung eher die örtlichen Denkmäler oder die Aussichtslage im Vordergrund steht.

Anreise planen

Die A596 verläuft durch Aspatria. Der Ort ist außerdem an örtliche Zug- und Busverbindungen angebunden. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuelle Verkehrslage auf der Straße und vor der Reise mit öffentlichen Verkehrsmitteln die aktuellen Verbindungen. So lässt sich die Anreise mit den Bedingungen Ihres Aufenthalts abgleichen, ohne von einem bestimmten Fahrplan oder einer bestimmten Verkehrsfrequenz auszugehen.

Weitere Reiseziele entdecken: Sedbergh, Whitehaven, Dockray, Bassenthwaite, Maryport, Temple Sowerby, Longtown, Alston

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Cumbria.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.