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Ufford verbindet ländliche Wege mit historischen Bauzeugnissen. Von hier startet ein vier Meilen langer Rundweg der John-Clare-Countryside-Serie; in St Andrew’s begegnen Ihnen Details aus mehreren Jahrhunderten. Wer einen Aufenthalt plant, kann zwischen Wegen in der Umgebung, Waldpfaden und der Geschichte des Dorfes wählen.

Wandern von Ufford aus

Der John-Clare-Rundweg ist als vier Meilen lange Runde angelegt. Weitere Wege führen von Ufford nach Barnack, Bainton und Ashton, jeweils mit eigenen Orientierungspunkten. Der Weg nach Barnack beginnt durch den Kirchhof und führt über ein Feld bis zur Walcot Road. In Richtung Bainton verläuft der Weg auf der Bainton Road bis Moor’s Corner; dort beginnt links ein Fußweg. Nach Ashton führt der Torpel Way weiter über die Felder. So unterscheiden sich die Wegverläufe nicht nur durch ihre Ziele, sondern auch durch ihre markanten Abschnitte.

Für Southey Wood führt ein Weg von Ufford kurz außerhalb des Dorfes auf der Marholm Road über einen Reitweg. Östlich des Dorfes zweigt von der Marholm Road ein Reitweg nach Süden ab, über den Southey Wood erreichbar ist. Im Wald gibt es markierte Wege; zu den größten Bäumen zählen Eichen, Buchen und Kiefern. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegdetails, denn die Bedingungen können variieren.

Als Ausflug in die weitere Umgebung liegt Castor Hanglands 3 km südöstlich von Ufford. Das National Nature Reserve wird von Natural England verwaltet. Ein öffentlicher Reitweg verläuft dort von Norden nach Süden; Pferde und Fahrräder sind auf ihm erlaubt. Castor Hanglands bietet damit einen eigenen Landschaftsbezug neben den Wegen, die direkt von Ufford aus beschrieben sind.

St Andrew’s und das Wellandtal

St Andrew’s ist mit 44 Metern über dem Meeresspiegel der höchste Punkt des Dorfes. Vom markanten Standort der Kirche überblickt man im Norden das flache Wellandtal. Auch ihre Baugeschichte reicht weit zurück: Der älteste Teil ist der Chorraum aus dem späten 13. Jahrhundert. Zur Ausstattung gehören ein Taufbecken aus dem 15. Jahrhundert mit originaler Abdeckung und ein liegendes Grabdenkmal aus dem 17. Jahrhundert für Lady Bridget Carre.

Die St.-Andrew’s-Kirche ist täglich von 10 bis 16 Uhr geöffnet. Prüfen Sie die Öffnungszeiten vor Ihrer Anreise. Nahe der Kirche gibt es außerdem archäologische Hinweise auf eine sächsische und mittelalterliche Siedlung. Zusammen geben Kirche und Siedlungsspuren einen Eindruck von unterschiedlichen historischen Schichten in Ufford, ohne dass dafür eine bestimmte Route durch das Dorf vorgegeben ist.

Bauzeugnisse und regionale Geschichte

The Roost, ehemals Newport Farm, lag neben dem Old Rectory auf der Anhöhe von Ufford. Südöstlich von The Roost trägt ein Taubenschlag im Giebel einen Datierungsstein mit der Inschrift „TG 1727“. Ebenfalls südöstlich davon stehen zwei Scheunen aus dem 18. Jahrhundert. Ihre steil geneigten Dächer bestehen aus Collyweston-Stein und enden in Giebeln. Die unterschiedlichen Details – Datierungsstein, Dachmaterial und Bauform – machen die Gebäude zu konkreten Anhaltspunkten für die örtliche Baugeschichte.

In Ufford ist Walnut House das einzige noch erhaltene strohgedeckte Gebäude. In der Nähe des Dorfes markiert Langley Bush die Kreuzung der Pfarrbezirke Ufford, Upton, Ailsworth und Helpston. Jahrhundertelang diente der Ort als Freiluftgericht des Langdyke Hundred, das zweimal jährlich zusammentrat. Zu John Clares Zeit war Langley Bush zudem ein Treffpunkt für Roma und eines seiner bevorzugten Ausflugsziele. Diese Geschichte erweitert den Blick von den Gebäuden und Wegen Uffords auf die regionale Vergangenheit.

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