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Walton-on-Thames verbindet Flusswege mit Baugeschichte aus mehreren Jahrhunderten. Für Ihre Planung bieten sich unterschiedliche Schwerpunkte an: Der Thames Path führt ans Wasser, während die Thames River Route zu historischen Stätten im Ort führt. Dazu kommen eine lange Wiese am Fluss, ein mittelalterliches Fachwerkhaus und eine Kletteranlage. So können Sie Ihre Zeit nach den Interessen ausrichten, die für Ihren Aufenthalt am wichtigsten sind.

Am Thames Path und auf der historischen Route

Der Thames Path verläuft direkt durch Walton-on-Thames am Südufer der Themse. Von Walton Bridge führt ein ebener, befestigter Weg flussaufwärts in Richtung Shepperton Ferry. Zwischen Walton Bridge und Weybridge ist der Treidelpfad auf dem größten Teil der Strecke flach und gut gepflegt sowie für Kinderwagen und Rollstühle zugänglich. Wetter und Instandhaltung können diese Bedingungen beeinflussen; prüfen Sie deshalb vor Ihrem Besuch den Zustand des Weges.

Cowey Sale ist eine lange Wiese am Nordufer der Themse und direkt an den Thames Path angebunden. Nahe Walton Bridge befindet sich der kostenlose Cowey Sale car park. Da sich Parkregelungen ändern können, prüfen Sie diese vor der Anfahrt.

Eine andere Orientierung bietet die Thames River Route: Sie ist zwei Meilen lang und führt zu 13 historischen Stätten in Walton-on-Thames. Die Routen unterscheiden sich im Schwerpunkt: Der Thames Path richtet den Blick auf den Fluss, die Thames River Route auf historische Orte. Das hilft Ihnen bei der Auswahl, ohne aus beiden Angeboten eine einzige Tour machen zu müssen.

Baugeschichte von der Kirche bis zur Nachkriegszeit

Die Church of St Mary vereint mehrere Bauphasen. Bausubstanz aus dem 13. Jahrhundert, ein Chorraum aus dem 14. Jahrhundert, Ergänzungen aus dem 17. Jahrhundert und Restaurierungen aus dem 19. Jahrhundert prägen die Geschichte des Gebäudes. Das Selwyn Brass aus dem Jahr 1587 erinnert an John Selwyn, den Wildhüter im Dienst von Königin Elisabeth I. im Oatlands Palace.

Das Old Manor House ist ein Fachwerkhaus aus dem 14. Jahrhundert, das im 16. Jahrhundert verändert wurde. Der Überlieferung nach war es das Zuhause von Justice Bradshaw, dem Präsidenten des Council zur Zeit Karls I. und einem der Unterzeichner von dessen Todesurteil. Die Überlieferung bleibt dabei eine historische Zuschreibung, keine gesicherte Aussage über Eigentum.

Auch die Film- und Theatergeschichte gehört zum Ortsbild: Das Cecil Hepworth Playhouse war ursprünglich Teil der Hepworth Film Studios. Nach deren Schließung wurde es 1924 in ein Theater umgewandelt. Im Riverhouse Barn Arts Centre hat die Robert Phillips Gallery Werke von Matisse, HM Bateman und zahlreichen aufstrebenden Künstlern gezeigt.

Walton Court setzt einen späteren architektonischen Akzent. Sir John Burnet, Tait and Partners entwarfen das Gebäude 1961–1962 als Bürogebäude für Bird’s Eye Foods. Zum Komplex gehören ein reflektierendes Becken und umschlossene Innenhöfe mit Skulpturen und Wasserelementen. Im Vergleich zu den älteren Bauwerken lenkt Walton Court den Blick auf die Architektur der Nachkriegszeit.

Grünraum und eine andere Art von Aktivität

Ein Weg im Ashley Park ermöglicht Besuchern den Zugang zur Grünfläche. Zusammen mit Cowey Sale ergänzt der Park die Flusswege um einen weiteren Grünraum in Walton-on-Thames.

Wer statt eines Weges am Wasser eine Kletteraktivität wählen möchte, findet bei Rock Up Walton-on-Thames mehr als 25 Kletterwände und über 75 verschiedene Herausforderungen. Das ist ein eigener Schwerpunkt neben Spaziergängen und Baugeschichte; Sie können ihn entsprechend Ihrer Interessen in die Auswahl für den Aufenthalt einbeziehen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Surrey.

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