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Barnham verbindet ländlichen Ortscharakter mit mehreren klar unterscheidbaren historischen Zeitspuren. Das Schutzgebiet Barnham Church Lane umfasst die ursprüngliche mittelalterliche Siedlung von Barnham. Landwirtschaftlich genutzte Flächen umgeben das Gebiet und prägen seinen ausgeprägt ländlichen Charakter. Mit St Mary the Virgin, Barnham Court und der Windmühle kommen Bauwerke mit unterschiedlichen historischen Eckdaten hinzu. Zwei benannte Wegbezüge ergänzen diese Ortsgeschichte um konkrete Routenverläufe.

Mittelalterliche Siedlung und offene Landschaft

St Mary the Virgin in Barnham wurde 1086 im Domesday Book erwähnt und ist ein denkmalgeschütztes Gebäude der Kategorie Grade I. Die Erwähnung der Kirche und die mittelalterliche Siedlung stehen damit für unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: Ein Datum verweist auf die frühe schriftliche Erwähnung der Kirche, das Schutzgebiet umfasst den ursprünglichen Siedlungskern.

Auch die Landschaft gehört zum Charakter des Schutzgebiets. Das offene Feld nördlich von St Mary’s Church ist ein besonders attraktives Merkmal von Barnham Church Lane. Zusammen mit den umliegenden landwirtschaftlich genutzten Flächen ergibt sich ein Bild, in dem der historische Siedlungsraum und die ländliche Umgebung gleichermaßen wichtig sind. Wer Barnham einordnet, kann daher neben den Bauwerken auch diesen landschaftlichen Zusammenhang berücksichtigen.

Barnham Court und die Geschichte der Mühle

Barnham Court wurde zwischen 1630 und 1650 aus hartem rotem Sussex-Ziegel errichtet. Das Haus ist in Sussex einzigartig. Die Bauzeit lässt sich klar von der frühen Erwähnung St Mary the Virgin im Jahr 1086 unterscheiden: Die beiden Orte verweisen auf verschiedene Jahrhunderte der Ortsgeschichte, statt eine einzige historische Epoche abzubilden.

Die neue Turmwindmühle wurde 1829 am selben Standort von Henry Martin errichtet, einem Mühlenbauer aus Bognor. Die Nutzung der Windkraft in Barnham endete um 1926; danach wurde das Mahlen mit einem Hilfsmotor durchgeführt. Während des Zweiten Weltkriegs diente die Mühle als Beobachtungsposten, um die nahegelegene RAF Tangmere vor anfliegenden Luftangriffen zu warnen. Ihre überlieferten Stationen reichen damit vom Bau der Mühle über den Wechsel der Antriebskraft bis zu ihrer Nutzung im Krieg.

Wegbezüge rund um Barnham

Ein freigegebener Radweg verläuft zwischen der A259 bei Flansham und Barnham und folgt dem Fußweg Nr. 146. Daneben führt ein Abschnitt des Sussex Hospices Trail durch Barnham und Walberton. Die Angaben geben unterschiedliche Orientierungspunkte: Beim Radweg sind die Endpunkte und sein Bezug zum Fußweg benannt; beim Trail sind Barnham und Walberton als Orte seines Verlaufs genannt.

Wenn Sie sich für Wege interessieren, können Sie diese beiden Informationen getrennt betrachten, statt sie zu einer gemeinsamen Route zusammenzufassen. Die Routenangaben ergänzen Barnhams Ortsgeschichte um konkrete Namen und Wegbezüge, während die Beschreibungen des Schutzgebiets eine eigene Perspektive auf Siedlung und Landschaft eröffnen.

Übernachten in Barnham

Barnham Shepherds Huts bietet luxuriöse Schäferwagen für einen abgeschiedenen Aufenthalt in naturnaher, offener Landschaft an. Wenn Sie Barnham wegen seines ländlichen Charakters in Betracht ziehen, können Sie abwägen, ob diese beschriebene Unterkunftsform zu Ihren Reiseplänen passt.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: West Sussex.

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