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Pagham bietet zwei klar erkennbare Schwerpunkte für einen Aufenthalt: die Vogelwelt des Pagham Harbour und die historischen Zeugnisse des Ortes. Auf Tern Island im Pagham Harbour brüten Flussseeschwalben, Brandseeschwalben und Zwergseeschwalben; damit erhält das Naturthema einen saisonalen Akzent. Daneben stehen die Kirche St Thomas à Becket, die Reste eines erzbischöflichen Palastes und Erinnerungen an die Geschichte des Mulberry Harbour. Für die Planung lohnt sich eine klare Trennung: Natur und Wege auf der einen, mittelalterliche und militärgeschichtliche Orte auf der anderen Seite.

Natur und Wege am Pagham Harbour

Der Pagham Harbour Discovery Trail ist ein interpretierter Rundweg von 1¾ Meilen und beginnt am Besucherzentrum. Der North Wall Trail führt vom Salthouse aus 1.000 Meter in eine Richtung. Die beiden Trails unterscheiden sich damit in der Streckenform: eine Runde steht einer in eine Richtung gemessenen Distanz gegenüber. Der King Charles III England Coast Path führt in Richtung Pagham Harbour und verläuft im Bereich der Mündung überwiegend am Seedeich. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die lokalen Bedingungen des Discovery Trail sowie die Beschilderung am North Wall Trail.

Mittelalterliche Spuren in Pagham

St Thomas à Becket in Pagham ist eine denkmalgeschützte Kirche der Kategorie Grade I. Ihr Bau aus Feuerstein hat steinerne Eckquader und ein schlichtes Ziegeldach. Eckquader sind die Steine an den Gebäudeecken. An der Kirche gibt es Hinweise auf eine sächsische Kirche; dazu gehören die 1976 entdeckten Fundamentsteine. Beckett’s Barn und die angrenzenden Erdwerke sind Überreste eines erzbischöflichen Palastes und liegen 140 Meter südöstlich der Kirche. Die Palastüberreste sind relativ gut erhalten und weisen bedeutendes mittelalterliches Mauerwerk auf. Die mittelalterliche große Halle von Pagham Rectory ist in den späteren Stallbau integriert; dieser stammt vermutlich aus dem 13. Jahrhundert. Die Pfarrkirche ist normalerweise täglich von 9 bis 17 Uhr geöffnet; für aktuelle Angaben prüfen Sie die Website der Kirche.

Erinnerungen an Operation Overlord

Ein Granitgedenkstein auf dem befestigten Platz vor dem Yacht Club erinnert an Paghams Beitrag zur Operation Overlord und zum Mulberry-Harbour-Projekt. Ein ursprünglich vor dem D-Day vor der Küste gelagerter Mulberry-Harbour-Kaisson wiegt 6.000 Tonnen und ist bei Ebbe noch etwa zwei Drittel einer Meile vor der Küste sichtbar. Der Gedenkstein und der Kaisson bieten zwei unterschiedliche Bezugspunkte derselben Geschichte: einen Ort an Land und ein Objekt vor der Küste. Für einen Blick auf den Kaisson lohnt es sich, den Tidenstand einzuplanen. Ein Granitgedenkstein auf dem befestigten Platz vor dem Yacht Club erinnert an Paghams Beitrag zur Operation Overlord und zum Mulberry-Harbour-Projekt. Ein ursprünglich vor dem D-Day vor der Küste gelagerter Mulberry-Harbour-Kaisson wiegt 6.000 Tonnen und ist bei Ebbe noch etwa zwei Drittel einer Meile vor der Küste sichtbar. Der Gedenkstein und der Kaisson bieten zwei unterschiedliche Bezugspunkte derselben Geschichte: einen Ort an Land und ein Objekt vor der Küste. Für einen Blick auf den Kaisson lohnt es sich, den Tidenstand einzuplanen. Bis zum 5. Juni waren etwa 50 Mulberry-Harbour-Strukturen zwischen Pagham Beach und Selsey zusammengebaut.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: West Sussex.

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