In der Pfarrei Linkinhorne mäandriert der River Lynher durch abgeschiedene Täler und entlang sanft geschwungener Felder. Ihre westlichen Teile liegen an den östlichen Hängen von Bodmin Moor, einer Granitmoorlandschaft. Am Sharptor oberhalb des Cheesewring steigt sie auf mehr als 380 Meter über dem Meeresspiegel. So treffen im Landschaftsbild Flusstäler, Felder und offenes Moorland aufeinander.
Landschaft und Orientierung
Die Landschaft in Linkinhorne reicht vom offenen Moorland bis zu bewaldeten Tälern. Viele ausgewachsene Bäume und alte Hecken, von denen zahlreiche alten Ursprungs sind, dazu Laubwälder und Flussränder tragen zur Vielfalt von Tier- und Pflanzenwelt bei. Eine besondere Verbindung von Landschaft und Pflanzenwelt zeigt sich am kupferreichen Abraum der South Caradon Mine im Gebiet von Linkinhorne: Dort kommen einzigartige Pflanzenarten vor, die durch AONB- und SSSI-Ausweisungen gesetzlich geschützt wurden.
Für die Straßenorientierung ist wichtig, zwei Angaben zusammenzulesen: Große Straßen gibt es in der Pfarrei nicht, zugleich queren die klassifizierten Straßen B3254 und B3257 ihr Gebiet. Die B3254 verläuft von Norden nach Süden, die B3257 von Nordwesten nach Südosten. Beide bieten Straßenverbindungen nach Launceston, Liskeard und Callington.
Steinkreise, Hillfort und Baugeschichte
The Hurlers umfasst eine lineare Gruppe aus drei benachbarten prähistorischen Steinkreisen. Die drei großen, regelmäßig angelegten Kreise machen die Gruppe zu einem einzigartigen Denkmal. Beim Rillaton Barrow stehen Größe und Fundgeschichte im Vordergrund: Er ist der größte Rundcairn auf Bodmin Moor und als Fundort des Goldbechers bekannt. Das frühprähistorische Hillfort auf Stowe's Hill zählt zu den größten und besterhaltenen Beispielen. Steinkreise, Rundcairn und Hillfort verweisen damit auf unterschiedliche Formen prähistorischer Anlagen.
Auch bei den historischen Bauwerken lohnt der Blick auf die konkreten Unterschiede. Die Church of St Melor ist eine Pfarrkirche aus dem späten 15. Jahrhundert; restauriert wurde sie 1891, und sie ist als Grade I eingestuft. Plusha Bridge ist eine Granitbrücke über den River Lynher aus dem späten 15. Jahrhundert. Drei Rundbögen und zwei Strompfeiler prägen ihren Bau. Sie wurde errichtet, um den Bergleuten von Caradon einen bequemen Zugang zu ihrer Pfarrkirche in Linkinhorne zu ermöglichen.
Die mittelalterliche Brücke bei Starabridge ist ein selten erhaltenes Beispiel einer spätmittelalterlichen Klapperbrücke. Einen anderen Einblick in die Baugeschichte bietet das Maschinenhaus am Schacht Prince of Wales der Phoenix United Mine: Es wurde 1910 errichtet, an seiner Südwestecke ist ein Schornstein angebaut. Bei solchen Bauwerken erzählen Form, Material und Zweck jeweils verschiedene Teile der Geschichte.
Wanderung und Besuchsplanung
In der Umgebung von Linkinhorne verläuft die Rundwanderung Rilla Mill and Plushabridge. Sie führt am River Lynher entlang, durch das Schutzgebiet Colquite Woodland und über mittelalterliche Brücken. Prüfen Sie vor dem Losgehen die Wegbedingungen.
Das Minions Heritage Centre ist derzeit nicht für die Öffentlichkeit geöffnet. Eine Wiedereröffnung wird geprüft, daher ist ein erneuter Blick auf den Besuchsstatus vor der Reise sinnvoll. So lassen sich ein Ausflug in die Landschaft, die Betrachtung historischer Bauwerke und der Besuch des Heritage Centre als unterschiedliche Vorhaben planen, ohne einen derzeit möglichen Zugang zum Centre vorauszusetzen.
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