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Pennymoor lässt sich über seine Geschichte als Verkehrs- und Arbeitsort erschließen. Ein alter Nord-Süd-Packpferdeweg, ein Gasthaus und die einstige Schmiede erzählen von Reisen und Versorgung unterwegs. Wer eine Ferienwohnung im Ort sucht, kann den Aufenthalt mit Interesse an Baugeschichte, kirchlichem Leben oder Volkskunst verbinden.

Historische Wege und ein Gasthaus

Die historische Kreuzung in Pennymoor liegt an einem alten Packpferdeweg, der in Nord-Süd-Richtung von Exmoor nach Exeter führte. Auch Viehtreiber nutzten ihn. Die Route verbindet den Ort mit einer Geschichte des Reisens, in der Pferde und Vieh eine Rolle spielten.

Die alte Schmiede bot Platz für vier Pferde; das lässt vermuten, dass Reisende im angrenzenden Gasthaus übernachteten. So stehen der Weg, die Unterbringung von Pferden und die Geschichte des Gasthauses in einem gemeinsamen Zusammenhang, ohne dass die vermutete Übernachtung als Gewissheit gelten muss.

Das Cruwys Arms ist ein Gasthaus der Denkmalkategorie Grade II aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. Sein ungewöhnlicher Grundriss umfasst drei Räume und einen Lobby-Eingang. Im Jahr 1650 durfte der Schmied von Pennymoor einmal wöchentlich den Ofen des Hauses zum Kochen von Speisen nutzen. Damit verbinden sich Baugeschichte und ein konkreter Einblick in die damalige Nutzung des Gasthauses.

Kirchen und Glocken

Im regionalen Umfeld von Pennymoor wurde die Church of the Holy Cross 1529 erbaut. 1689 zerstörten ein Blitzeinschlag und der anschließende Großbrand ihre Turmspitze. Der obere Turmabschnitt musste daraufhin aus Backstein wiederaufgebaut werden.

An der Church of the Holy Cross gibt es eine aktive Gruppe von Glockenläutern, die montagabends von 19:30 bis 21:00 Uhr übt. Neue und erfahrene Läuter sind willkommen. Wenn Sie mitläuten möchten, klären Sie die Übungsabsprachen vor Ort.

Der Gottesdienstplan für Mai/Juni 2026 sah für die Pennymoor Chapel sonntags einen Gottesdienst um 16:00 Uhr vor. Am dritten Sonntag des Monats war stattdessen der gemeinsame Gottesdienst in der Way Village Chapel um 15:00 Uhr vorgesehen. Prüfen Sie die Zeiten vor einem Besuch vor Ort. Die Congregational Church in Pennymoor wurde 1930–31 erbaut; zuvor fanden Gottesdienste in einem umgebauten Cottage statt.

Volkskunst und Handwerk

Das frühere Parish Revel in Pennymoor entwickelte sich später zum Harvest Festival. Der Pennymoor Singaround lädt zur Teilnahme an Folk-Künsten ein: Singen, Musizieren, Geschichtenerzählen und Tanzen gehören dazu. Seine monatlichen Treffen bestehen seit 1979.

Auch das Dachhandwerk gehört zur Ortsgeschichte. Historisch waren die meisten Wohnhäuser in Pennymoor mit Reet gedeckt. Ein Meisterdecker aus Pennymoor fertigte Haselholz-Sparren, die zum Befestigen von Reet auf Getreideschobern sowie Haus- und Scheunendächern dienten. So ergänzen die historischen Dachformen die Spuren von Gasthaus- und Kirchenbau um eine handwerkliche Perspektive.

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