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In Wotter treffen zwei gut unterscheidbare Themen aufeinander: der Reave und das Feldsystem auf Wotter Common sowie die Geschichte des Kaolinabbaus. Zusammen stehen sie für vorgeschichtliche Landschaftsordnung und spätere Industrieentwicklung.

Feldsystem und Kaolinlandschaft

Das Wotter-Feldsystem umfasst etwa 23 Hektar und liegt am Südwesthang von Wotter Common in einem Gebiet mit Ginster und Farn. Seine Lage am Hang und der Vegetationskontext geben einen konkreten Eindruck vom Landschaftsbereich, zu dem das Feldsystem gehört.

Ein anderer Landschaftsbezug zeigt sich oberhalb der Dörfer Lee Moor und Wotter. Der zentrale Teil der Parish of Shaugh Prior wird von Kaolingruben oberhalb beider Orte dominiert; zur Kaolinlandschaft gehören weiße Abraumhalden und riesige Ausgrabungen. Das Feldsystem liegt am Südwesthang von Wotter Common, während die Kaolingruben den zentralen Teil der Parish oberhalb von Lee Moor und Wotter prägen. So reicht der Blick vom konkreten Hang zu einer Landschaft, die auch Lee Moor einbezieht.

Wodetor und Wotter Reave

Wotter wird in einer Erhebung aus dem Jahr 1262 erstmals als Wodetor erwähnt. Der Wotter Reave liegt auf Wotter Common. Innerhalb des parallelen Systems von Saddlesborough bildet er den südöstlichsten Reave. Diese Einordnung verortet ihn als Teil eines Systems und nicht als isoliertes archäologisches Element.

1980 wurde der Wotter Reave mittels Radiokohlenstoffdatierung auf 1560 v. Chr. datiert, mit einer Abweichung von plus oder minus 80 Jahren. Diese Unsicherheit gehört zur Datierung dazu: 1560 v. Chr. ist als Richtwert zu lesen, nicht als punktgenaues Datum. Der Zeitbezug führt weit vor die industrielle Entwicklung Wotters zurück.

Vom Grubenbetrieb zum Industriedorf

Captain Selleck nahm die aufgegebene Wotter-Grube 1901 wieder in Betrieb. Die Dartmoor China Clay company begann ein großes Expansionsprogramm, das nach 1906 zu einem starken Anstieg des Hausbaus in Wotter führte. Die Industriegeschichte umfasst damit sowohl den erneuten Grubenbetrieb als auch die Veränderung des Ortes durch den Wohnungsbau.

Wotter entwickelte sich zu einem florierenden Industriedorf. Arbeitsmöglichkeiten in den Kaolinwerken bewirkten das Wachstum maßgeblich. Zusammen mit der Geschichte des Hausbaus ergänzt dieser Zusammenhang die archäologische Perspektive um die Entwicklung des Ortes als Industriezentrum.

Straßenverbindung und Radroute

Die Straße von Bickleigh nach Cornwood und Ivybridge führt durch die drei größeren Siedlungen Shaugh Prior, Wotter und Lee Moor. Damit ist Wotter in einer benannten Folge von Siedlungen entlang dieser Straße eingeordnet.

Eine Routenbeschreibung aus dem Jahr 2017 führt eine Radroute von Marsh Mills nach Wotter. Sie verläuft auf dem Drakes Trail, Route 27, bis Bickleigh und anschließend über ruhige Landstraßen weiter. Für die Route sind Abschnitte auf der Straße und abseits der Straße genannt. Prüfen Sie vor der Fahrt die Streckenbedingungen.

Die Straßenangabe benennt die Siedlungen auf der Verbindung von Bickleigh nach Cornwood und Ivybridge; die Routenbeschreibung führt von Marsh Mills nach Wotter. Diese Angaben geben unterschiedliche Orientierung für Ihre Reiseplanung: die eine zur Lage Wotters unter den genannten Siedlungen, die andere zum beschriebenen Verlauf einer Radroute.

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