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Schiefergeschichte gibt Aberllefenni einen klaren kulturellen Schwerpunkt: Der Aberllefenni Slate Quarry könnte bereits aus dem frühen 16. Jahrhundert stammen. Die Ortsgeschichte umfasst den Abbau und Transport des Schiefers ebenso wie seine Verarbeitung und Gebäude, die mit Steinbrüchen verbunden waren. Wenn Sie überlegen, ob Aberllefenni zu Ihren Reiseinteressen passt, bietet dieses industrielle Erbe einen konkreten Ansatzpunkt. Auch die Wanderwege können Sie anhand ihrer Untergründe und Orientierungspunkte in die Planung einbeziehen.

Schieferabbau und Material

Der im Aberllefenni Slate Quarry gewonnene Schiefer war ein hochwertiger Plattenschiefer und wurde überwiegend für Fußböden statt für Dächer verwendet. Diese Angabe ergänzt die mögliche frühe Herkunft des Steinbruchs um eine zweite Perspektive: Auch der konkrete Gebrauch des Materials gehört zu seiner Geschichte.

Am Foel Grochan gibt es acht nahezu waagerechte Stollen. Sie sind jeweils etwa 45 Meter lang, liegen vertikal rund 30 Meter auseinander und sind mit großen Abbaukammern verbunden. Damit beschreiben die Maße mehr als die Länge einzelner Stollen: Auch ihre vertikale Anordnung und die Verbindung zu den Kammern gehören zum Bild der Abbaustätte.

Gebäude und industrielle Spuren

The Bell House wurde in den 1880er-Jahren als Büro des Aberllefenni Slate Quarry errichtet. Sein Glockenturm besteht aus Schieferplatten; außerdem ist die Zeitsignal-Glocke erhalten. Die frühere Bürofunktion, der verwendete Baustoff und die Glocke geben dem Gebäude jeweils einen eigenen Bezug zur Geschichte des Steinbruchs.

Die Schiefermühle am Aberllefenni Slate Quarry wurde 1860 errichtet. Die Cymerau Cottages entstanden in der mittleren bis späten Hälfte des 19. Jahrhunderts für Steinbrucharbeiter. Zusammen stehen diese Angaben für unterschiedliche Seiten der Industriegeschichte: Verarbeitung und die Wohnverhältnisse der Arbeiter gehören ebenso dazu wie der Abbau selbst.

Der Schiefertransport im Wandel

Auch der Weg des Schiefers lässt sich zeitlich einordnen. Die Vorgängerstrecke der Corris Railway wurde als pferde- und gefällebetriebene Straßenbahnstrecke gebaut, um Schiefer aus Aberllefenni zum nächstgelegenen schiffbaren Punkt zu bringen. 1879 wurde die Straßenbahnstrecke auf Dampfbetrieb umgestellt und zur Corris Railway. Der Wechsel beschreibt damit nicht nur eine neue Bezeichnung, sondern auch eine andere Betriebsweise: Auf den Transport mit Pferden und durch Gefälle folgte der Dampfbetrieb.

Wandern: Untergrund und Orientierung

Der Cwm Ralltgoed Walk führt über asphaltierte Straßen, feste Wege und durch Waldgebiete. Einzelne Abschnitte können matschig oder überwachsen sein. Wenn Sie diesen Walk einplanen, berücksichtigen Sie die wechselnden Untergründe und prüfen Sie die Wegbedingungen vor Ihrer Tour.

Eine weitere Wanderroute beginnt am NRW-Waldparkplatz und biegt kurz vor dem Ortsschild von Aberllefenni rechts ab. Für diese Route sind somit ein konkreter Startpunkt und ein Abzweig als Orientierung genannt. Beim Cwm Ralltgoed Walk stehen dagegen vor allem die verschiedenen Untergründe und die möglichen matschigen oder überwachsenen Abschnitte im Vordergrund. So können Sie die Angaben zu den Wegen danach unterscheiden, welche Art von Orientierung für Ihre Planung hilfreich ist.

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