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Schiefergeschichte, Bahnroute und Wanderungen eröffnen für Tanygrisiau unterschiedliche Schwerpunkte der Reiseplanung. Am Cwmorthin Quarry stehen Bergbau und erhaltene Industrieanlagen im Fokus; die Wege unterscheiden sich durch ihre Ziele und, bei zwei Routen, auch durch ihre Länge.

Schieferbergbau und Bahn

Als Scheduled Monument ist „Cwmorthin slate quarry, mine, railway and ancillary features“ ausgewiesen. Der offizielle Name vereint Steinbruch, Mine, Bahn und zugehörige Elemente in einer Bezeichnung. Cwmorthin Quarry liegt zwischen Cwmorthin und Tanygrisiau. 1810 wurde der Steinbruch als offener Betrieb gegründet; in den 1860er-Jahren wechselte er zum Untertagebetrieb. Zu den erhaltenen Überresten gehören Oberflächengebäude, geneigte Ebenen, Abraumhalden und eine Steinbruchbahn. Damit umfasst die Geschichte mehr als den Abbau unter Tage: Auch Anlagen an der Oberfläche und der Transport gehören zu den überlieferten Bestandteilen des Steinbruchs.

Ein anderer Bezugspunkt der Schiefergeschichte ist Wrysgan Quarry, eine aufgelassene Hochland-Schiefermine hoch über dem Dorf Tanygrisiau. Cwmorthin ist ein ausgewiesenes Monument mit mehreren Arten erhaltener Überreste; Wrysgan steht für eine aufgegebene Mine in erhöhter Lage. Wer sich für die Industriegeschichte interessiert, kann so zwei unterschiedliche Orte und ihre jeweils eigenen Merkmale in den Blick nehmen.

Auch die Bahnstrecke, auf der der Zug The Quarryman fährt, setzt einen eigenen Schwerpunkt. Sie erreicht den Bahnhof Tanygrisiau am oberen Ende des Stausees Llyn Ystradau. Nach Tanygrisiau verläuft die Strecke am Stausee entlang, durch einen langen Tunnel und um eine Spirale bei Dduallt. Wasser, Tunnel und Streckenführung ergeben eine andere Perspektive auf die Verbindung von Bahn und Landschaft als die erhaltenen Steinbruchanlagen. Für Reisende, die sich für Eisenbahnstrecken interessieren, sind gerade diese unterschiedlichen Abschnitte ein konkreter Anhaltspunkt.

Wanderwege mit eigenen Zielen

Der Wanderweg durch das Cwmorthin Valley führt über einen alten Tramweg am Llyn Cwmorthin vorbei zu einer verfallenen Kapelle. Der Cwmorthin-Weg folgt dem Ufer des Cwmorthin Lake. Auf der Route zum Rhosydd Quarry kommen Sie an den Ruinen einer alten Mühle vorbei. Diese Wege setzen jeweils andere Akzente: ein historischer Tramweg, ein Seeufer oder die Überreste einer Mühle.

Zwei weitere Wanderungen lassen sich auch anhand ihrer Länge vergleichen. Der Afon-Cwmorthin-Weg ist 1,5 Meilen lang, führt am Tanygrisiau Reservoir vorbei und zu einer Fußgängerbrücke über den Afon Cwmorthin. Der Dolrhedyn-&-Afon-Barlwyd-Weg misst zwei Meilen und verläuft hoch über Tanygrisiau durch Tunnel unter der Ffestiniog Railway. Der Afon-Cwmorthin-Weg ist damit eine halbe Meile kürzer; beim längeren Weg prägen die erhöhte Führung und die Tunnel unter der Bahn den Streckenverlauf. Prüfen Sie vor dem Aufbruch die Wegbedingungen.

Go Below: Seilpassagen und Abseilen

Bei einem Bergbau-Abenteuer mit Go Below werden Seilpassagen, hölzerne Brücken, Abseilen, freie Fallstrecken, ein Klettersteig und eine 130 Meter lange Seilrutsche genutzt. Wenn Sie diese Aktivität einplanen, prüfen Sie vor der Reise ihre Verfügbarkeit.

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