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Der Pembrokeshire Coast Path führt auf 299 Kilometern (186 Meilen) von St Dogmaels bis Amroth. Er wurde 1970 eröffnet und war der erste National Trail in Wales. Durch Pembrokeshire folgen auch der Wales Coast Path und der International Appalachian Trail seinem Verlauf. So verbindet diese Route Küstenlandschaft mit einer besonderen Weggeschichte.

Küstenwege, Strände und offene Landschaft

Der Pembrokeshire Coast National Park umfasst eine eindrucksvolle Küste, die Preseli Hills, ländliche Landschaften und eine vielfältige Tierwelt. Pembrokeshire beherbergt den einzigen wirklich küstengeprägten Nationalpark Großbritanniens und bietet eine große Vielfalt an Stränden. Neben dem Coast Path gibt es im Nationalpark mehr als 600 Meilen öffentliche Fuß- und Reitwege. Sie erschließen Landschaft, Tierwelt und Geschichte auf unterschiedliche Weise, ohne dass der lange Küstenfernweg die einzige Möglichkeit zum Entdecken ist.

Auf dem Access Land des Nationalparks dürfen Sie zu Fuß gehen, laufen, klettern und picknicken, fotografieren, historische Überreste erkunden und Tiere beobachten. Zelten, Feuer und das Zurücklassen von Abfällen sind dort nicht erlaubt. Auch die Strände eröffnen verschiedene Aktivitäten: An den meisten gibt es Möglichkeiten zum Schwimmen; an vielen sind zudem Wassersport, Strandspiele und das Erkunden von Gezeitentümpeln möglich. Über lokale Unternehmen steht eine Auswahl kostenloser Strand-Mobilitätshilfen bereit, darunter eigens für Sandstrände entwickelte Rollstühle. Klären Sie deren Verfügbarkeit vor Ihrer Reise.

Seevögel und Meeresleben

Die Küstenheiden bieten Lebensraum für Lerchen und Steinschmätzer; vor der Küste kommen Kegelrobben, Delfine und Schweinswale vor. Besonders eindrucksvoll ist die Seevogelwelt Skomers: Die Insel gilt als international bedeutend und beherbergt fast 350.000 Brutpaare von Manx-Sturmtauchern sowie mehr als 40.000 Papageientaucher. Hinzu kommen Tausende Trottellummen, Tordalken und Dreizehenmöwen. Die Zahlen können zwischen den jährlichen Zählungen variieren.

Skomer liegt weniger als eine Meile vor der Küste Pembrokeshires und lässt sich für einen Tagesausflug oder einen Aufenthalt über Nacht besuchen; Besuche sind saisonabhängig und buchungsabhängig. Die Skomer Marine Conservation Zone liegt rund um die Insel und die Marloes Peninsula. Sie wurde 2014 als erste Marine Conservation Zone in Wales ausgewiesen und umfasst bedeutende Arten und Lebensräume, darunter Kegelrobben, Rote Fächerkorallen, Schwammgemeinschaften, Seegras und Algengemeinschaften. Die Zone ist per Boot oder über Land nach Martins Haven erreichbar. Von dort fahren saisonale, planmäßige Fähren nach Skomer und Skokholm; prüfen Sie vor dem Besuch den Fahrplan.

Wald, Seerosenteiche und Wege im Stackpole Estate

Im Stackpole Estate treffen Sandstrände auf bewaldete Täler und artenreiche Seerosenteiche. Wanderwege und Möglichkeiten für Wassersport gehören ebenfalls zu diesem Landschaftsbild. Wer sich für Radstrecken interessiert, findet dort einen vier Meilen langen Mountainbikeweg durch den Wald, mit Anstiegen, Sprüngen, Kurven und Wendungen. Ein Wildtiergang entlang der Küste bietet die Möglichkeit, Seevögel und Otter zu beobachten.

An den Bosherston Lily Ponds blühen im Frühsommer Hunderte Seerosen. Die Seen und Uferwälder sind zugleich das ganze Jahr über Lebensraum für Tiere. Der Wechsel zwischen Wasser, Wald und offenen Küstenabschnitten macht deutlich, wie unterschiedlich die Naturerlebnisse innerhalb Pembrokeshire ausfallen können.

Vorgeschichte und historische Orte

Bei Pentre Ifan lässt sich ein neolithisches Grabmal mit einem bemerkenswerten Maßstab entdecken: Der 16½ Fuß beziehungsweise fünf Meter große Deckstein liegt seit mehr als 5.000 Jahren auf drei Tragsteinen. Einen anderen Zugang zur Vergangenheit bietet Castell Henllys. Es ist das einzige eisenzeitliche Dorf in Großbritannien, in dem Rundhäuser an den Stellen rekonstruiert wurden, an denen sie vor 2.000 Jahren standen. Besucher können die Häuser erkunden und bei Gesprächen und Vorführungen Menschen begegnen, die Wissen über das prähistorische Leben und das Leben im Einklang mit der Landschaft vermitteln.

Auch Pembroke Castle erzählt von einem Wandel der Bauweise. 1201 begann der neue Earl of Pembroke, die Erd- und Holzkonstruktion in eine starke steinerne Festung umzuwandeln; zunächst entstand dabei der Great Keep. In St Davids stehen Kathedrale und Wallfahrtsgeschichte im Mittelpunkt: Die Kathedrale befindet sich an der Stelle des im 6. Jahrhundert von St David gegründeten Klosters und ist seit mehr als 800 Jahren ein Ort der Wallfahrt und des Gottesdienstes. Ein päpstlicher Erlass aus dem 12. Jahrhundert erklärte zwei Reisen nach St Davids für gleichwertig mit einer Reise nach Rom und machte den Ort zu einem Wallfahrtszentrum der westlichen Welt.

Regionale Erzeugnisse und Märkte

In Narberth bietet der wöchentliche Friday Producers Market in der Queens Hall Erzeugnisse aus Pembrokeshire, Kuchen, Marmeladen, Konserven sowie handgefertigte Kunst- und Handwerksartikel. Die Pembrokeshire Farmers’ Markets finden wöchentlich in Haverfordwest und Fishguard statt und führen unter anderem lokale Fleischwaren, Gemüse und Käse. Da Markttage sich ändern können, empfiehlt es sich, sie vor der Reise zu prüfen.

Weitere Reiseziele entdecken: Fishguard, St David's, Tenby, Treffgarne, Saundersfoot, Pembroke Dock, Pembroke, Narberth, Milford Haven, Begelly, Haverfordwest, Mathry, Newport, Nevern, St Florence, Llandissilio, Roch, Newgale, Goodwick, Pontfaen, Kilgetty, Letterston, Templeton, Manorbier, Castlemartin, Abercych, Whitland, Camrose, Solva, Rosemarket, Porthgain, Crymych, Cilgerran, Stackpole, Ludchurch, Llandeloy, Llangwm, Clarbeston Road, Angle, Clarbeston, Cosheston, Saint Dogmaels, Penally, Llanfyrnach, Moylegrove, Abercastle, Mynachlog-ddu, Boncath, Treffynnon, Houghton, Clynderwen, Wisemans Bridge, Stepaside, Lydstep.

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