In Kohima treffen Kulturgeschichte und Naturziele auf unterschiedliche Arten von Entdeckungen: vom gestalteten Naga-Dorf und einem Kriegsfriedhof bis zu Schutzgebieten, Wanderungen und Vogelbeobachtung. Auch die Höhenlage des Dzukou Valley setzt einen markanten geografischen Orientierungspunkt: Das Tal liegt auf 2.438,4 Metern.
Kisama und das kulturelle Erbe
Das Kisama Heritage Village ist in der Form eines alten Naga-Dorfes gestaltet. Sein Heritage Complex umfasst für jeden Stamm eine Gruppe von sechzehn Häusern in traditionellen einheimischen Architekturstilen. Die Stammeshäuser werden auch „Morungs“ oder Jugendwohnheime genannt. Im Kisama Heritage Village findet jedes Jahr vom 1. bis 7. Dezember das Hornbill Festival statt. Prüfen Sie für Ihre Reise die Termine und den Ablauf der jeweiligen Ausgabe.
In Nagaland dient das Naga Heritage Village in Kisama während des Hornbill Festivals als Plattform, auf der die kulturelle Vielfalt und die Traditionen der Stämme des Bundesstaates präsentiert werden. Das Village wurde auf dem Land von Kigwema und Phesama errichtet und von der Regierung des Bundesstaates Nagaland in Auftrag gegeben.
Der Kohima War Cemetery erinnert an Soldaten der 2. Britischen Division, die im April 1944 im Kampf gegen die japanische Invasion im Zweiten Weltkrieg starben. Der Friedhof befindet sich genau am Ort der Schlacht und bietet einen Panoramablick auf Kohima. Einen anderen Zugang zur Geschichte Nagalands eröffnet das State Museum in Bayavu Hill: Zu seinen gezeigten Beständen gehören Artefakte, Stammeskunst und traditionelle Kleidung, die von der Geschichte des Bundesstaates erzählen. Auch die Architektur der Mary Help of Christians Cathedral in Kohima greift verschiedene Elemente traditioneller Naga-Häuser auf.
Naturziele und Wege
Im Pulie Badze Wildlife Sanctuary stehen Pflanzenvielfalt und Wege im Mittelpunkt: Das Schutzgebiet beherbergt mehr als 250 verschiedene Pflanzenarten und wird von gut gepflegten Wegen durchzogen. In Nagaland umfasst das Sanctuary ungefähr 9,23 Quadratkilometer. Seine Wälder gehören zur Mt.-Japfu-Kette und dienen als wichtiges Wassereinzugsgebiet. Damit lässt sich der Naturaspekt des Gebiets sowohl über seine Pflanzenwelt als auch über die Rolle seiner Wälder einordnen.
Khonoma verbindet eine eigene Dorfbezeichnung mit Naturschutz: Es ist das erste Green Village in Asien. Das Khonoma Nature Conservation and Tragopan Sanctuary wurde 1998 eingerichtet, um den gefährdeten Blythtragopan sowie weitere Wildtiere und seltene Pflanzenarten in ihrem natürlichen Lebensraum zu schützen. In Khonoma beobachten Vogelfreunde aus aller Welt seit mehr als zwei Jahrzehnten Vögel und lauschen ihren Rufen.
In Dzulekie gehören Vogel- und Schmetterlingsbeobachtung ebenso zu den beschriebenen Möglichkeiten wie Naturwanderungen und Trekking. Ein Bach bietet dort einer seltenen Art von Regenbogenforelle Lebensraum. Außerdem können Besucher lokale Küche kosten. Diese Kombination spricht Reisende an, die Naturerlebnisse mit einem Einblick in die Küche des Ortes verbinden möchten.
Dörfer, Feste und die Suche nach einer Unterkunft
Das Tuophema Tourist Village fördert jedes Jahr vom 25. bis 27. Februar die Feier des Angami-Sekrenyi-Festes. Es gilt als Musterdorf für ländliche Homestays und verfügt über zwölf individuell gestaltete Cottages, die für die zwölf Khels des Dorfes stehen.
Kisama liegt 12 Kilometer vom Hauptquartier Kohimas entfernt. Berücksichtigen Sie diese Entfernung, wenn Sie den Heritage Complex oder das Festival einplanen.
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