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Rabia und das nähere Umfeld

Rabia gehört zu den Küstendörfern auf Waigeo. Für die Wahl des Reiseziels ist das ein konkreter Ausgangspunkt: Rabia ist ein Dorf an der Küste, während die Mololo-Höhle im näheren Umfeld liegt. Sie befindet sich in der Rabia-Straße, die in die Mayalibit-Bucht auf Waigeo führt. So bleiben Ortswahl und Höhlenlandschaft geografisch unterscheidbar. Wer Rabia als möglichen Übernachtungsort betrachtet, kann zugleich abwägen, ob das Küstendorf selbst oder die nahegelegene Natur- und Kulturgeschichte den stärkeren Ausschlag für die Reise gibt.

Die Mololo-Höhle: Kalkstein und Kammern

Die Mololo-Höhle ist eine große Kalksteinhöhle, die von tropischem Regenwald umgeben ist. Ihr Kalkstein stammt aus dem Miozän; die Höhle ist bis zu 100 Meter tief. Die Angaben machen unterschiedliche Merkmale sichtbar: Gesteinsart und Alter beschreiben die geologische Seite, die Tiefe gibt die Dimension des Hohlraums an, und der Regenwald benennt seine landschaftliche Umgebung. Höhlenkörper und bewaldete Landschaft sind damit zwei verschiedene Aspekte des nahegelegenen Ortes. Die Höhlentiefe beschreibt ihre räumliche Ausdehnung, die Kammern dagegen den Wechsel von Tageslicht zu Dunkelheit und den Ort der Fledermauskolonien; beides erschließt jeweils unterschiedliche Seiten des Höhlenraums.

Auch der Aufbau im Inneren ist klar gegliedert. Eine äußere Kammer ist durch einen Deckeneinsturz dem Tageslicht ausgesetzt; dahinter liegt eine dunkle innere Kammer, in der mehrere Fledermauskolonien leben. Diese Kammerteilung verbindet die Form der Höhle mit der unterschiedlichen Lichtwirkung ihrer Bereiche und dem Lebensraum der Fledermäuse.

Archäologische Spuren und Tierwelt

Bei Ausgrabungen in der Mololo-Höhle kamen mehrere Schichten menschlicher Besiedlung zutage. Zu den Funden zählen Steinwerkzeuge, Tierknochen, Muscheln und Holzkohle. Diese archäologischen Spuren ergänzen die geologische Beschreibung um eine andere Perspektive auf denselben Ort: Neben dem Kalkstein und den Kammern steht die frühere menschliche Anwesenheit. Wer Kulturgeschichte bei der Zielwahl berücksichtigt, kann diesen Aspekt neben der Landschaft des Höhlenumfelds einordnen. Das Miozän bezieht sich auf das Alter des Kalksteins, nicht auf die Besiedlungsschichten.

Zur Tierwelt der Höhle zählen Fledermäuse, Warane und Schlangen. Die Fledermauskolonien leben in der dunklen inneren Kammer; die übrigen genannten Tiere gehören ebenfalls zu den Bewohnern der Höhle. Zusammen mit dem tropischen Regenwald ringsum ergibt sich ein Naturthema, das über den Kalkstein allein hinausgeht. So lässt sich die nahe Mololo-Höhle zugleich unter geologischen, archäologischen und biologischen Gesichtspunkten betrachten.

Unterkunft in Rabia einordnen

So können Sie die Wahl des Übernachtungsorts auf Rabia beziehen und die nahe Höhle als eigenen Natur- und Geschichtsbezug einordnen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Westpapua.

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