Zum Inhalt

Island umfasst den einzigen oberhalb des Meeresspiegels sichtbaren Abschnitt des sich aktiv ausbreitenden Mittelatlantischen Rückens. Neben dieser geologischen Besonderheit laden auch kulturelle Orte und Schutzgebiete dazu ein, verschiedene Seiten der Insel kennenzulernen.

Geschichte in Þingvellir

In Þingvellir fand die Alþing-Versammlung jährlich von etwa 930 n. Chr. bis 1798 statt. Wegen seines kulturellen Werts wurde Þingvellir 2004 als UNESCO-Welterbestätte anerkannt. Die beiden Zeitangaben erzählen unterschiedliche Kapitel: Die Versammlung gehört zur langen Geschichte des Ortes, während die Anerkennung seinen Stellenwert als Welterbe festhält.

Nationalparks mit eigenen Schwerpunkten

Island hat drei Nationalparks, von denen jeder eigene besondere Anziehungspunkte bietet. Wege, Besuchereinrichtungen und Informationen zum natürlichen und kulturellen Erbe erleichtern Besuchern den öffentlichen Zugang in den Nationalparks. In Þingvellir gibt es Spazier- und Wanderwege, geführte Wanderungen, Angeln und Schnorcheln. Im Vatnajökull-Nationalpark gehört Wandern zu den Freizeitaktivitäten für Besucher. Der Snæfellsjökull-Nationalpark unterscheidet sich durch seine Ausdehnung: Als einziger Nationalpark Islands reicht er von der Meeresküste bis zu den Berggipfeln.

Schutzgebiete: Entstehung und Zugang

Surtsey entstand durch Vulkanausbrüche von 1963 bis 1967 und steht seit ihrer Entstehung unter gesetzlichem Schutz. Das Naturschutzgebiet ist für die Öffentlichkeit vollständig gesperrt. So gehören bei Surtsey Entstehungsgeschichte und Schutzstatus zusammen, während ein Besuch vor Ort nicht möglich ist.

Hornstrandir liegt im nördlichen Teil der Westfjords-Halbinsel und ist ein 589 Quadratkilometer großes Schutzgebiet. Die Region bietet zahlreiche Wanderwege, von eher einfachen bis zu anspruchsvolleren Routen. Außerdem können Besucher dort im Winter und im Sommer Polarfüchse sehen und fotografieren. Wandern und Tierbeobachtung sind damit unterschiedliche Gründe, die Region in den Blick zu nehmen.

Der häufigste Zugang nach Hornstrandir erfolgt über das Meer; planmäßige Abfahrten gibt es von Ísafjörður, Bolungarvík und Norðurfjörður bei Strandir. Da sich Fahrpläne ändern können, prüfen Sie die Abfahrten vor Ihrer Reise.

Wanderwege und Reisezeit

Für Kerlingarfjöll hat die Umweltbehörde eine Wanderbroschüre mit acht Wanderwegen veröffentlicht, die in drei Schwierigkeitsstufen eingeteilt sind. Die Abstufungen geben einen konkreten Vergleich der beschriebenen Wege, ohne dass alle Routen denselben Anspruch haben. Auch der Snæfellsjökull-Nationalpark bietet mit seiner Ausdehnung von der Küste bis zu den Gipfeln einen eigenen landschaftlichen Bezugspunkt.

Von Ende August bis Ende April sind Polarlichter in Island gut sichtbar; das Wetter beeinflusst die Sichtbarkeit. Islands geothermale Schwimmbäder bleiben das ganze Jahr über warm und einladend. Damit stehen einem saisonalen, wetterabhängigen Naturphänomen Schwimmbäder gegenüber, deren Wasser ganzjährig warm bleibt.

Island hat mehr als 120 Schwimmbäder. Die meisten werden durch geothermales Wasser aus tief unterirdischen Bohrlöchern beheizt. Zusammen mit den Wanderwegen und den vielfältigen Themen der Nationalparks bietet diese Badekultur einen weiteren Blick auf das Land: Neben Landschaft und Geschichte gehört auch das Schwimmen zu den Erlebnissen, die Island prägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Geysir, Skaftafell, Reykholt, Sudurland, Vesturland, Austurland, Nordurland Eystra, Westfjords, Höfudborgarsvædi, Stykkishólmur, Norðurland Vestra, Suðurnes, Flatey, Thorlakshöfn

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.