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Rapallo zeigt sein Kulturerbe an sehr verschiedenen Orten. Die Ponte di Annibale ist eine alte, einbogige Steinbrücke nahe dem Yachthafen; ihre früheste erhaltene Erwähnung stammt aus einer Urkunde vom 7. April 1049. Castello, Klosterruinen und Sammlungen eröffnen weitere historische Perspektiven. Wer Kultur in den Aufenthalt einbeziehen möchte, kann daher Bauwerke, Kunst und Spaziergänge unterschiedlich gewichten.

Zum Santuario: Seilbahn oder Weg

Die Funivia Rapallo-Montallegro verbindet Rapallo mit dem Santuario di Montallegro. Ihre Strecke ist 2.350 Meter lang und überwindet 600 Höhenmeter. Wenn Sie diese Verbindung für einen Ausflug einplanen, empfiehlt sich ein Blick auf den Fahrplan, denn Betriebsdetails können sich ändern. Hinter Rapallo führt außerdem ein von Grün umgebener Weg zum Santuario di Nostra Signora di Montallegro. So stehen für die Planung eine Seilbahnverbindung und ein Weg zu Fuß als unterschiedliche Möglichkeiten nebeneinander.

Brücke, Kloster und Festung

Das Castello di Rapallo wurde 1546 errichtet, um die Stadt nach der verheerenden Plünderung durch den türkischen Piraten Dragut zu verteidigen. Es steht auf einer Felsenbasis direkt am Meer und beherbergt derzeit Kunstausstellungen. Da sich das Ausstellungsprogramm ändern kann, prüfen Sie vor einem konkreten Besuch die aktuellen Termine. Beim Fest der Madonna di Montallegro wird das Castello sul Mare jedes Jahr in einem Spiel aus Licht und Feuerwerk symbolisch in Brand gesetzt.

Die Ruinen des Monastero di Valle Christi liegen im Ortsteil San Massimo, weniger als drei Kilometer von der Uferpromenade entfernt. Das Kloster wurde 1204 gegründet. Auf dem Gelände finden jeden Sommer nächtliche Theater- und Musikaufführungen statt; einzelne Programme können wechseln. Wenn eine Aufführung den Anlass für Ihren Besuch bildet, prüfen Sie deshalb die Termine des jeweiligen Sommers. Eine weitere historische Station an der Uferpromenade ist der Chiosco della Musica. Er wurde 1929 eingeweiht und war für Konzerte von Blasorchestern bestimmt.

Kunst und Kulturorte

Das Museo Attilio e Cleofe Gaffoglio zeigt Goldschmiedearbeiten, Elfenbein, Porzellan, Skulpturen und Gemälde aus dem 14. bis 20. Jahrhundert. Damit reicht der Blick in der Sammlung über mehrere Jahrhunderte und unterschiedliche Kunstformen. Wenn Sie das Museum besuchen möchten, prüfen Sie vorab den aktuellen Zugang. Villa Tigullio beherbergt die Biblioteca Internazionale und das Museo del Merletto. In der Pfarrkirche von San Michele di Pagana befindet sich außerdem das Gemälde „Crocifisso coi Santi Francesco e Bernardo“ des flämischen Malers Antoon Van Dyck; Francesco Orero gab es um 1620 in Auftrag.

Spaziergänge und Buchten

Für einen Spaziergang bietet sich der Parco Casale an, eine grüne Anlage. Auch San Michele di Pagana lässt sich zu Fuß erreichen: Nach etwa zwei Kilometern gelangt man in den Ortsteil, wo ein Spazierweg die drei Buchten Pomaro, Trelo und Prelo verbindet. Diese Option ergänzt die historischen Orte um eine Wegstrecke mit einem klaren Ziel und mehreren benannten Buchten. Die Angaben zur Strecke sind dabei eine ungefähre Orientierung; wählen Sie Ihre Planung entsprechend dem Weg, den Sie tatsächlich unternehmen möchten.

Weitere Reiseziele entdecken: Sanguineto, Rossiglione, Casarza Ligure, Casà, Roverazza, Uscio, Sestri Ponente, Mortola.

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