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Steinerne Terrassen an steilen Hängen stützen den Olivenanbau in den Hügeln von Evigno; oberhalb von Diano Arentino folgt der Anello Belvedere Pizzo d’Evigno einem Bergrücken in Richtung Pizzo d’Evigno. Diese beiden Details geben einer Reise hier einen klaren Natur- und Landschaftsbezug. Zugleich eröffnet Diano Arentino einen kulturhistorischen Zugang: Oratorium, Pfarrkirchen und die Geschichte der Communitas Diani geben der Ortsgeschichte mehrere Ebenen. So können Sie Ihren Schwerpunkt zwischen Wanderroute, Olivenlandschaft und religiöser Kunst- und Ortsgeschichte wählen.

Wandern am Bergrücken

Der Anello Belvedere Pizzo d’Evigno verläuft oberhalb von Diano Arentino dem Bergrücken folgend in Richtung Pizzo d’Evigno. Als klar benannte Tour setzt er einen Natur-Schwerpunkt neben den kulturellen Themen des Ortes. Wenn Sie den Weg in Ihre Reiseplanung aufnehmen möchten, prüfen Sie die Routendetails vor dem Aufbruch und berücksichtigen Sie sie bei Ihrer Tagesplanung.

Olivenanbau und Direktverkauf

An steilen Hängen in den Hügeln von Evigno stützen steinerne Terrassen den Anbau von Olivenbäumen. Damit ist Olivenkultur zugleich ein Landschafts- und ein Produktthema für die Reiseplanung. Frantoio Sciandino betreibt in der Via San Benedetto 1 im Ortsteil Evigno einen Direktverkauf für natives Olivenöl extra. Wenn Sie diesen Einkaufsstopp einplanen, bestätigen Sie die Verfügbarkeit vor der Anreise.

Kunst im Oratorio di San Sebastiano

Das Oratorio di San Sebastiano steht im Weiler Bonifacio von Arentino an der Gemeindestraße, die von der Provinzialstraße herführt. Im Oratorio befindet sich ein Leinwandgemälde aus der Mitte des 17. Jahrhunderts. In einer zweistufigen Komposition steht im Zentrum der heilige Sebastian zwischen dem heiligen Rochus und dem heiligen Hieronymus; darüber ist die Madonna mit dem Kind zwischen der heiligen Klara und der heiligen Lucia dargestellt. Mit der Datierung in die Mitte des 17. Jahrhunderts lässt sich das Kunstwerk zeitlich zwischen den Pfarrdaten von 1586 und 1986 einordnen.

Frühe Gemeinschaft und Pfarrgeschichte

Die Ursprünge Diano Arentinos reichen ins frühe Mittelalter zurück. Der Ort trat der Communitas Diani bei, einer freien Gemeinschaft, deren Statuten das Leben der Bewohner aller Dörfer des Tals von Diano regelten. Da die Statuten alle Dörfer des Tals einbezogen, beschreibt die Communitas Diani einen größeren Rahmen als die Geschichte einzelner Kirchen oder Pfarrgemeinden.

Kirchliche Eckdaten bilden eine eigene Chronologie. Santa Margherita V.M. in Arentino und San Bernardo Abate in Evigno wurden beide am 17. Mai 1586 zu Pfarrkirchen erhoben. Davon zu unterscheiden ist die Parrocchia dei Santi Margherita e Bernardo in Diano Arentino–Evigno, die zwei Pfarrgemeinden vereint und am 30. Juni 1986 durch Dekret des Diözesanbischofs von Albenga–Imperia, Alessandro Piazza, errichtet wurde. Die beiden Daten beantworten verschiedene Fragen: 1586 bezeichnet die Erhebung der einzelnen Kirchen, 1986 die Errichtung der vereinten Pfarrei.

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