Ein breiter Strand mit hellem Sand, der zum Baden genutzt wird, und eine von Strandkiefern beschattete Uferpromenade prägen die Küstenseite von San Bartolomeo Al Mare. Daneben stehen ein sarazenischer Aussichtsturm, ein mittelalterliches Heiligtum und römische Überreste für weitere Entdeckungen. Der Ort gehört zum Tourismusrayon Golfo di Diana. Wer ein Hotel sucht, kann die Zielwahl daran ausrichten, ob Küste, Kulturerbe, Wege oder Anreise die eigene Reiseidee bestimmen.
Strand, Aussichtsturm und historische Orte
Das Bastione di Santa Maria ist ein alter sarazenischer Aussichtsturm. Ein anderer historischer Bezugspunkt ist das mittelalterliche Santuario di Nostra Signora della Rovere, das inmitten von Grün liegt. In der Nähe des Santuario befinden sich die Überreste einer römischen Mansio. So treffen an diesem Ort ein mittelalterliches Heiligtum und Zeugnisse aus römischer Zeit räumlich aufeinander.
Auch die Fiera della Candelora gehört zur Geschichte von San Bartolomeo Al Mare: Ihre Wurzeln reichen ins 17. Jahrhundert zurück. Zusammen mit Turm, Santuario und Mansio eröffnet das Fest einen weiteren Blick auf das Kulturerbe des Ortes, ohne dass sich die Reise auf einzelne Bauwerke beschränken muss.
Wanderwege und unterschiedliche Landschaften
Die TU-Wanderroute führt durch San Bartolomeo Al Mare zu Dörfern, Gärten, kleinen Kirchen, Landschaften und Ausblicken, die nur zu Fuß zu entdecken sind. Der Weg verbindet damit verschiedene Arten von Zielen in einer Wanderroute: neben Siedlungen und kleinen Kirchen stehen auch Gärten und Ausblicke im Mittelpunkt. Das passt zu einer Reiseplanung, bei der nicht nur ein einzelnes Bauwerk, sondern auch Landschaft und kleinere Orte eine Rolle spielen.
Ein Weg führt von der Frazione Poiolo über die Mulattiera dei Maiali in den Bereich des Santuario di Nostra Signora della Rovere. Das ist ein weiterer konkreter Bezug zwischen den Ortsteilen und dem Heiligtum; er sollte nicht mit einer bestimmten Markierung oder mit der TU-Wanderroute gleichgesetzt werden. Für Ihre Planung sind hier vor allem die genannten Ausgangs- und Zielpunkte hilfreich.
Im Golfo Dianese gibt es außerdem ein Mountainbike-Wegenetz mit verschiedenen Strecken. Dazu zählen Abschnitte auf Kämmen, im Unterholz sowie auf gemischtem Fels- und Erdboden. Die Angaben zeigen unterschiedliche Gelände- und Untergrundtypen; eine einzelne Strecke ist damit nicht beschrieben. Wanderungen durch San Bartolomeo Al Mare und Mountainbike-Strecken im Golfo Dianese sind somit unterschiedliche Möglichkeiten, Bewegung in die Reiseplanung einzubeziehen.
Hafen, Produkte und Anreise
Zum Küstenbild gehört auch ein kleiner, ausgestatteter Touristenhafen. Bei den lokalen Produkten stehen Taggiasca-Oliven und Taggiasca-Olivenöl im Mittelpunkt. Der IGP-Status bezieht sich auf das Öl; die konkrete Kennzeichnung richtet sich nach den jeweiligen Erzeugern und Zertifizierungsangaben.
Mit dem Auto erreichen Sie San Bartolomeo Al Mare über die Staatsstraße Nr. 1 „Aurelia“ oder die Autostrada dei Fiori A10, die eine direkte Ausfahrt zum Ort hat. Prüfen Sie vor der Fahrt die Straßenverhältnisse.
Die Bahnanreise ist über den Bahnhof Cervo–San Bartolomeo und den Bahnhof Diano Marina möglich. Der Bahnhof Diano Marina liegt 2 km vom Ortszentrum San Bartolomeo Al Mare entfernt. Prüfen Sie vor der Abfahrt die aktuellen Bahnverbindungen und berücksichtigen Sie die Distanz bei Ihrer Planung. Für die Wahl eines Hotels können Sie anschließend abwägen, ob für Ihren Aufenthalt vor allem Strand und Promenade, historische Orte oder die geplanten Wege den Ausschlag geben.
Weitere Reiseziele entdecken: Moltedo, Chiusavecchia, Civezza, Chiusanico, Pairola, Diano San Pietro, Poggialto und Monade Santa Lucia.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Imperia.