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Wanderwege mit benannten Zielorten und Kirchen mit einer über Jahrhunderte reichenden Baugeschichte geben Olda unterschiedliche Schwerpunkte. Wenn Sie den Ort für eine Reise in Betracht ziehen, hilft zunächst die Frage, ob eher Wanderwege oder Kirchengeschichte Ihr Interesse wecken. Die Routen unterscheiden sich durch ihre Zielorte; bei den Kirchen können Sie Bauphasen, Architektur und Bildmotive in den Blick nehmen.

Wandern in Olda

Der Sentiero 570C verbindet Olda und Costa di Peghera. Der Sentiero 570B verbindet Olda, Ponte dei Senesi und Peghera. Beim ersten Weg sind damit zwei Orte benannt, beim zweiten drei. Für die Auswahl können Sie sich an den Zielorten orientieren, die Sie in Ihre Planung aufnehmen möchten.

Die beiden Sentieri lassen sich über ihre Ortsverbindungen unterscheiden, während der Rundweg „Vie della transumanza e degli ecosistemi“ mit Naturraum, Quelle und Weggeschichte einen anderen Akzent setzt. Er beginnt in Olda; unterhalb der Pfarrkirche befindet sich am Startpunkt ein zentraler Parkplatz. Der Rundweg führt durch weitgehend unberührte Gebiete mit sehr hohem Naturwert rund um den Torrente Enna und erreicht die Sorgente della Muffolenta. Diese kalkabscheidende Quelle weist eine hohe Biodiversität auf. Außerdem verläuft der Weg über die heute stillgelegte Strada Bassa, die 1910 als bequeme Abkürzung zu den Orridi angelegt wurde. So treffen auf dieser Runde Landschaftsmerkmale und die Geschichte eines Weges zusammen.

Entlang der Via dei Partigiani ist das Gebiet besonders reich an Fauna; dort kommen Füchse, Rehe und Gämsen vor. Die Grotta dei Partigiani erzählt von einer anderen Seite der Geschichte: Während des Krieges diente sie Partisanen als Zufluchtsort; durch sie entkamen einige einem Massaker.

Kirchen und Geschichte

Die Pfarrkirche „Chiesa dei Santi Pietro e Paolo“ wurde erstmals zwischen 1477 und 1497 erbaut, 1770 wiederaufgebaut und erhielt ihre heutige Gestalt zwischen 1894 und 1897. Die Jahreszahlen bezeichnen verschiedene Bauphasen: die erste Errichtung, den Wiederaufbau und die heutige Form. Ihre Geschichte lässt sich daher nicht auf ein einzelnes Baujahr verkürzen.

Die Kirche „Chiesa della Madonna di Lourdes“ in Olda wurde 1720 auf Veranlassung des örtlichen Pfarrers Don Antonio Locatelli Pasinetti erbaut.

In der „Chiesa della Beata Vergine di Lourdes“ in Olda ist der Innenraum einschiffig. Die Lünetten eines Tonnengewölbes sind mit Fresken ausgemalt, die die Madonna, die Apostel beim Letzten Abendmahl und die Geburt Mariens zeigen. Die Darstellungen reichen damit von der Madonna über eine Szene aus dem Leben Jesu bis zur Geburt Mariens und geben dem Bildprogramm mehrere benannte Motive.

Für Ihre Reiseentscheidung stehen so konkrete Schwerpunkte bereit: benannte Wanderziele, ein Rundweg mit Natur- und Weggeschichte sowie Kirchen mit Bau- und Bilddetails. Wenn Sie ein Hotel in Olda suchen, können Sie zuerst überlegen, welcher dieser Aspekte Ihren Aufenthalt prägen soll.

Weitere Reiseziele entdecken: Capriate San Gervasio, Carobbio, Costa Valle Imagna, Camerata Cornello, Cologno Al Serio, Ponte San Pietro, Ornica, Urgnano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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