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In Oneta stehen sakrale Baugeschichte, Bergbau und Wege rund um den Monte Grem für unterschiedliche Schwerpunkte einer Reise. Das Heiligtum in Frassino, die Dorfkirchen und die Mine Foghera setzen eigene Akzente; zwei Wegbeschreibungen ergänzen das Bild um naturkundliche, geologische und historische Themen. So können Sie Ihren Aufenthalt danach ausrichten, was Sie besonders interessiert, statt die verschiedenen Orte zu einer einzigen Route zusammenzufassen.

Das Heiligtum in Frassino

Das Santuario della Madonna del Frassino liegt im Ortsteil Frassino, im oberen Valle del Riso. Es befindet sich auf 954 Metern Höhe auf einem Hügel am Fuß des Monte Alben. Vom großen, panoramareichen Kirchhof reicht der Blick auf das Valle del Riso. Auch die Entstehungsgeschichte gibt dem Ort einen eigenen historischen Bezug: Das Heiligtum wurde an der Stelle einer Marienerscheinung von 1512 errichtet und 1520 fertiggestellt. Für das Heiligtum können auf Anfrage Führungen organisiert werden.

Kirchen und Baugeschichte in Oneta

Die Kirche Santa Maria Assunta liegt im Zentrum von Oneta und ist von jedem Ort des Dorfes aus zu Fuß erreichbar. Ihre ursprüngliche Errichtung wird auf das Jahr 1015 datiert. Am Vorbau fallen zwei schlanke Sandsteinsäulen aus dem 15. Jahrhundert auf. Aus derselben Zeit stammt das Portal; in seiner Lünette, dem Bogenfeld, ist ein Pietà-Fresko dargestellt. Im Inneren besitzt die Kirche einen einzigen Altar, der der Aufnahme Mariens in den Himmel gewidmet ist.

Weitere Kirchen ergänzen die historischen Anknüpfungspunkte. Die Kirche der Heiligen Dreifaltigkeit in Plazza wurde 1704 errichtet. Für die Kirche San Bartolomeo in Chignolo ist das Jahr 1575 dokumentiert; sie ist der Pfarrkirche von Oneta zugeordnet. Das Museo etnografico di Oneta befindet sich in einem historischen Gebäude im Ortsteil Villa. Damit stehen im Ort sakrale Bauwerke aus verschiedenen Jahrhunderten neben einem Museum, das in einem historischen Gebäude untergebracht ist.

Mine Foghera und Wege

Die Mine Foghera bewahrt Zeugnisse historischer Abbautechniken, die heute nicht mehr angewandt werden. Sie liegt auf etwa 900 Metern über dem Meeresspiegel oberhalb von Oneta, nahe dem Ortsteil Plazza, und wurde für touristische Zwecke restauriert und neu erschlossen. Die Mine ist über eine für Reisebusse geeignete Fahrstraße erreichbar. Der Parkplatz für die Mine liegt etwa 200 Meter entfernt und verfügt über Toiletten und einen Verpflegungspunkt. Prüfen Sie diese Einrichtungen vor Ihrer Anreise.

Der Weg Valle Giulia–Monte Grem ist etwa 1.500 Meter lang und verläuft zwischen 760 und 1.050 Metern Höhe. Zu seinen Themenschwerpunkten zählen Naturkunde, Geologie, Geschichte und Religion; außerdem führt der Weg zu den Weiden des Monte Grem. Entlang des CAI-Wegs 239 informieren Tafeln über die Mine, das Ökosystem des Teichs, den Wald und die Almweide. Als Parkplatz wird im Zusammenhang mit diesem Weg Plazza di Oneta auf 923 Metern über dem Meeresspiegel genannt. Diese Angaben helfen, die beiden Wegbezüge auseinanderzuhalten: Der eine ist durch Länge, Höhenlage und Ziel beschrieben, der andere durch seine Tafeln und den genannten Parkplatz.

Unterkunft nach dem eigenen Schwerpunkt suchen

Wenn Sie ein Hotel in Oneta suchen, können die unterschiedlichen Themen Ihre Wahl des Aufenthaltsortes mitbestimmen: Heiligtum und Kirchen stehen neben Bergbaugeschichte und Wegen. So bleibt die Wahl an Ihrem eigenen Reiseplan orientiert, ohne dass aus den Sehenswürdigkeiten eine nicht belegte Verbindung oder ein festes Besichtigungsprogramm wird.

Weitere Reiseziele entdecken: Cenate Sopra, Almenno San Bartolomeo, Aviatico, Piazza Brembana, Zanica, Brusaporto, Borgo Di Terzo, Barzana.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bergamo.

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