Zum Inhalt

Der aussichtsreiche Sentiero dei Limoni ist etwa 1,3 Kilometer lang und führt zur Limonaia Pra dela Fam. In Gardola erzählen das Viertel Castello und mehrere Kirchen von unterschiedlichen historischen Schichten; Olivenöl begegnet Ihnen als Verkostung, kulturelles Thema und Gegenstand anschaulicher Information.

Olivenöl und regionale Küche

Im Geschäft der Latteria Turnaria in Gardola können Sie die dortigen Öle und weitere Lebensmittel probieren. Da sich die Öffnungszeiten ändern können, prüfen Sie die aktuellen Zeiten vor Ihrem Besuch. So lässt sich das Probieren gezielt einplanen, ohne einen bestimmten Besuchszeitraum vorauszusetzen.

Der den lokalen Traditionen gewidmete Rundgang umfasst die biologische Ölmühle von Tignale in Gardola. Eine weitere Station zum Thema ist das Bio Oliveto Didattico am Weg 260: Dort stehen über 500 Jahre alte Olivenbäume, und Informationstafeln erläutern die Herstellung von Olivenöl. Die Verkostung im Geschäft und die erklärenden Tafeln setzen unterschiedliche Schwerpunkte – einmal auf das Probieren von Lebensmitteln, einmal auf den Olivenanbau und die Verarbeitung.

Wege und Landschaft

Der Weg 260 verbindet den Hafen von Tignale und die Limonaia Pra dela Fam über das Dorf Oldesio mit Gardola. Für den Rückweg folgt die Wegweisung dem Weg 260 bis zur Bassa Via del Garda 266 und führt über Oldesio nach Gardola. Der Sentiero delle Cascate bietet eine andere Routenfolge: Er beginnt in Gardola, führt über Oldesio und Aer zu mehreren eindrucksvollen Wasserfällen und kehrt nach Gardola zurück. Die Bedingungen können je nach Jahreszeit variieren; berücksichtigen Sie das bei Ihrer Planung und prüfen Sie sie vor dem Aufbruch.

Die Wege unterscheiden sich vor allem durch ihre Ziele und ihren Verlauf: Beim Sentiero dei Limoni steht die Limonaia Pra dela Fam am Ende einer etwa 1,3 Kilometer langen Strecke, während der Sentiero delle Cascate zu mehreren Wasserfällen führt und nach Gardola zurückkehrt. Für den Weg zur Limonaia ist außerdem die Verbindung über Oldesio auf dem Weg 260 beschrieben.

Im weiteren Gebiet von Tignale liegt die Cima Piemp auf 1.160 Metern Höhe. Von dort reichen die Ausblicke auf den Gardasee, den Monte Baldo, die Berge des Valle di Vestino und das Trentino. In der Schutzhütte Cima Piemp wird Spiedo bresciano als Spezialität angeboten. Prüfen Sie vor Ihrer Reise, ob der Speisenservice aktuell verfügbar ist.

Kirchen und Ortsgeschichte

Im Viertel Castello stand einst eine Befestigung, aus der sich Gardola entwickelte. Die Pfarrkirche Santa Maria Assunta stammt ungefähr aus dem 13. Jahrhundert. Damit stehen im Ort Spuren seiner früheren Entwicklung neben einem Kirchenbau, dessen Geschichte mehrere Jahrhunderte zurückreicht.

Die Kirche San Pietro stammt aus dem 5. oder 6. Jahrhundert n. Chr. und wurde 2008 musealisiert. Bei San Pietro wurden in der sogenannten „Tomba dei bambini“ die Überreste von sieben Personen im Alter zwischen zwei und sieben Jahren gefunden. Die Kirche und der Fund verweisen auf unterschiedliche Aspekte der Ortsgeschichte: den historischen Bau und einen archäologischen Fund in seiner Umgebung.

Das Santuario di Montecastello befindet sich in Gardola auf einem Felsvorsprung. Der Blick reicht über den Gardasee vom Monte Baldo bis zur Halbinsel von Sirmione. Von der Straße zwischen Olzano und Prabione dauert der Aufstieg zu Fuß zum Santuario etwa 30 Minuten. Die Zugangshinweise können wegen saisonaler Verkehrsbeschränkungen variieren; prüfen Sie diese vor Ihrem Besuch.

Weitere Reiseziele entdecken: Barghe, Casaccie, Bassanega, Marone, Rovato, Vezza D'oglio, Lozio, Drugolo.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brescia.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.