Zum Inhalt

Zone lässt sich über zwei sehr unterschiedliche Motive entdecken: die Erosionslandschaft der Riserva Regionale delle Piramidi di Zone und die historischen Kirchen des Ortes. Das Schutzgebiet wurde 1984 eingerichtet, umfasst etwa 21 Hektar und liegt zwischen 400 und 600 Metern über dem Meeresspiegel. Zu den geologischen Besonderheiten zählen zahlreiche Erdpyramiden mit breiten Kappen aus widerstandsfähigem Gestein. Ihre Formen entstanden durch Erosion einer ursprünglichen Moränenablagerung.

Wanderwege und Naturgeschichte

Für eine Wanderung in der Naturschutzregion ist eine mittelschwere Trekkingtour beschrieben: Sie ist 2,5 Kilometer lang, umfasst 160 Höhenmeter und dauert etwa eine Stunde. Die Routendaten können sich ändern; prüfen Sie die Angaben vor dem Aufbruch, wenn Sie die Tour einplanen.

Ein anderes Ziel sind die Archosaurier-Fußabdrücke an der Via Valurbes, nördlich der Ortschaft und entlang der Antica Strada Valeriana. Vom Friedhof von Zone sind es bis zur Fundstelle etwa einen Kilometer beziehungsweise rund zwanzig Gehminuten. Nördlich des Friedhofs verlässt die Antica Strada Valeriana die asphaltierte Straße und führt auf einem alten Kopfsteinpflasterweg in die Valurbes. Am Friedhof gibt es kostenlose Parkplätze; da sich Parkmöglichkeiten ändern können, prüfen Sie vor der Anreise die aktuelle Regelung.

Der Abschnitt der Antica Strada Valeriana bei Zone erreicht den Passo Croce di Zone auf 903 Metern Höhe. Dort kreuzen sich mehrere Wanderwege, und der Weg führt weiter ins Valle Camonica. Diese Angaben beschreiben den Verlauf und die Höhenlage, nicht die Dauer einer Wanderung.

Ein Spazierweg mit einem ganz anderen Schwerpunkt führt durch den Bosco degli Gnomi. Er beginnt am Ortsrand von Zone und zeigt 44 Holzskulpturen des örtlichen Künstlers Luigi Zatti, der als Il Rosso bekannt ist. So stehen neben geologischen Formen und historischen Wegen auch künstlerische Arbeiten im Freien als eigenes Entdeckungsmotiv.

Kirchen und Kunstgeschichte

Die Pfarrkirche San Giovanni Battista befindet sich im oberen Teil von Zone und beherbergt Werke von Andrea Fantoni. Der heutige Bau wurde zwischen 1675 und 1680 errichtet. Seine Altäre gelten als bedeutendes Bindeglied in der Geschichte der Holzskulptur des 17. und 18. Jahrhunderts.

San Giorgio a Cislano stammt aus dem 12. Jahrhundert und ist die erste im Gebiet von Zone erwähnte Kirche. Die Kirche Santi Ippolito e Cassiano wiederum wurde im 15. Jahrhundert erbaut und hat ihre ursprüngliche Form bewahrt. Ihr Innenraum ist vollständig mit Fresken ausgestaltet, die Szenen aus der Passionsgeschichte Christi sowie Darstellungen der Evangelisten und der Kirchenlehrer zeigen.

Zur Kirche Santi Ippolito e Cassiano führt eine Rampe, an der acht kleine Kapellen liegen. Sie wurden in der zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts als Votivgaben für den Frieden errichtet. Damit gehören auch der Weg zur Kirche und die Kapellen zu ihrer überlieferten Geschichte, nicht nur die Fresken im Inneren.

Weitere Reiseziele entdecken: Orzivecchi, Palazzolo Sull'oglio, Solarolo, Brescia, Moerna, Trenzano, Voiandes, Azzano Mella.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Brescia.