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Am Zusammenfluss von Po und Sesia liegt Breme auf einer Anhöhe namens Costa Rubea. Die Umgebung ist fruchtbar und üppig bewachsen. Das Ortsprofil reicht von der Abtei San Pietro und einem frühchristlichen Baptisterium bis zur roten Zwiebel aus der Lomellina. Hinzu kommen zwei Wege mit unterschiedlichen Zielen. Für Ihre Reiseplanung lassen sich Baugeschichte, regionale Küche und Landschaft als verschiedene Schwerpunkte gewichten.

Ortslage und Wege

Von Breme führt ein grüner Weg zur Garzaia del Bosco Basso; ein gelber Weg führt zum Zusammenfluss von Po und Sesia. Die Ziele unterscheiden die beiden Wege klar: Der erste endet bei der Garzaia, der zweite an der Flussvereinigung. Wenn Sie einen der Wege einplanen, wählen Sie nach dem Ziel, das Sie interessiert, und prüfen Sie die Bedingungen vor Ort.

Ein weiterer kulturhistorischer Punkt ist das ländliche Oratorium Santa Maria di Pollicino. Es liegt etwa 2 km von Breme entfernt an der Straße nach Candia Lomellina. Damit kommt zur Abtei ein räumlich eigener Sakralbau in der Umgebung hinzu.

Abtei San Pietro und Baptisterium

Die Geschichte der Abtei San Pietro ist mit Donniverto verbunden: Als letzter Abt von Novalesa und erster Abt von Breme ließ er in Breme ein dem heiligen Petrus geweihtes Kloster errichten. Die erhaltene Krypta der Abtei stammt etwa aus der Mitte des 10. Jahrhunderts. In den erhaltenen klösterlichen Bereichen befindet sich auch eine historische Küche.

Das frühchristliche Baptisterium befindet sich an der rechten Seite der Abteikirche und hat einen polygonalen Außenbau. Bei Krypta und Baptisterium liegen unterschiedliche Merkmale im Vordergrund: Die Krypta lässt sich zeitlich ungefähr einordnen, während beim Baptisterium Lage und polygonale Außenform prägend sind.

Rote Zwiebel und Küche der Lomellina

Die rote Zwiebel prägt die kulinarische Identität des Ortes. Im Juni 2008 führte die Gemeinde die De.C.O.-Kennzeichnung für die „Cipolla Rossa di Breme“ ein. Sie ist außerdem das erste Slow-Food-Presidio in der Lomellina und als „la dolcissima“ bekannt. Ein traditionelles Gericht aus Breme ist Baruat: Es wird aus Zwiebeln, frischen Tomaten und Fröschen zubereitet und mit Polenta serviert. Produkt und Gericht eröffnen unterschiedliche Zugänge zur Küche des Ortes: Die Zwiebel steht für ein gekennzeichnetes lokales Erzeugnis, Baruat für ein Gericht mit konkret benannten Zutaten und Beilage.

Die „Sagra della cipolla rossa di Breme De.C.O.“ wird am zweiten und dritten Sonntag im Juni veranstaltet. Dort werden typische Gerichte aus der Tradition von Breme vom Antipasto bis zum Dessert sowie Gelato zur Verkostung angeboten. Prüfen Sie die Termine für Ihr Reisejahr. Im Anschluss an die Route kann nach Reservierung die „Merenda del Frate“ mit typischen Produkten der Lomellina im Park der Abtei oder in örtlichen Trattorien genossen werden. Wenn Sie dieses Angebot einplanen, bestätigen Sie die Reservierung und den vorgesehenen Ort vor Ihrer Reise.

Weitere Reiseziele entdecken: Zerbolò, Castello D'agogna, Badia Pavese, Brallo Di Pregola, Palestro, Rosasco, Torre D'isola, Zinasco Vecchio.

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