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Monteprandone verbindet ein historisches Zentrum mit Aussichten auf Küste und Gebirge sowie Routen durch die Kulturlandschaft. Der Ort liegt auf einem etwa 280 Meter hohen Hügel und bietet Ausblicke auf die Adria, die Sibillinischen Berge und den Gran Sasso. Gassen, Plätze und Baudenkmäler bewahren im historischen Zentrum die jahrtausendealte Vergangenheit der Gemeinde. Hinzu kommen Radwege, Fußwege mit Verkostungsmöglichkeiten und mehrere Orte, die mit San Giacomo della Marca verbunden sind. So stehen für die Reiseplanung Kultur, Bewegung und Landschaft als unterschiedliche Schwerpunkte bereit.

Landschaft und Wege

Der Belvedere Don Giuseppe Caselli ist ein Aussichtspunkt mit Blick auf den Apennin der Marken und der Abruzzen.

Bei den Radrouten stehen zwei unterschiedliche Profile zur Wahl. Pedalando tra flora e fauna ist eine überwiegend flache, für Familien geeignete Fahrradroute und verläuft fast vollständig entlang der Ciclovia del Tronto. Tra vigneti e antichi borghi beginnt dagegen im befestigten Dorf Monteprandone und führt überwiegend über Landstraßen vorbei an Weinbergen und traditionellen Bauernhäusern der ländlichen Architektur der Marken. Für Familien eignet sich Pedalando tra flora e fauna; die Route Tra vigneti e antichi borghisetzt mit Weinbergen und ländlicher Architektur der Marken einen anderen Akzent.

Zu Fuß kommt ein kulinarischer Schwerpunkt hinzu. Auf den Fußwegen von Monteprandone können entlang des Weges lokale Gastronomie- und Weinbaubetriebe besucht werden; dort lassen sich typische Produkte wie Käse, Weine und Öle verkosten. So verbinden diese Wege Bewegung mit regionalen Erzeugnissen und setzen einen anderen Akzent als die beschriebenen Radrouten.

Kulturerbe und Sammlungen

San Giacomo della Marca prägt einen wichtigen Teil der Ortsgeschichte. Am 22. August 1449 genehmigte Papst Nikolaus V. auf Bitte des Heiligen den Bau des Klosters und der Chiesa di Santa Maria delle Grazie e Santuario di San Giacomo della Marca durch die Franziskaner von Monteprandone. Das Oratorio di San Giacomo della Marca entstand 1581 nahe der Stelle, die traditionell als Geburtsort des späteren Heiligen gilt. Die Jahreszahlen helfen, Baugeschichte und örtliche Überlieferung auseinanderzuhalten: Die Genehmigung des Kloster- und Kirchenbaus datiert auf 1449; die mit der Geburtstradition verbundene Errichtung des Oratoriums auf 1581.

Das Museo dei Codici di San Giacomo della Marca bewahrt 61 Bände aus der Bibliothek des Heiligen. Einen anderen Sammlungsschwerpunkt setzt das Museo del Santuario di S. Giacomo della Marca mit Kleidungsstücken und Mänteln, die San Giacomo della Marca verwendet hat.

Jährlich zeigt die Mostra Nazionale di Arte Presepiale Arbeiten, die von Lehrkräften und Schülern der Accademia Italiana di Arte Presepiale geschaffen wurden. Als weiterer Kulturpunkt in Centobuchi gilt Villa Nicolai, ein Bauwerk von besonderem kulturellem und architektonischem Wert.

Weitere Reiseziele entdecken: Montedinove, Roccafluvione, Castorano, Acquaviva Picena, Porchia, Pedaso, Folignano, Montefiore Dell'aso

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Ascoli Piceno.

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