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Am Arco d’Augusto lässt sich Fanos römische Geschichte an einem konkreten Ort nachvollziehen: Das antike Haupttor wurde 9 n. Chr. dort errichtet, wo die Via Flaminia den Decumanus maximus der Stadt überlagerte. Neben dem Bogen eröffnet das Museo della Via Flaminia einen anderen Zugang zu diesem Erbe – mit digitaler Vermittlung und einer großformatigen Darstellung römischer Denkmäler.

Römisches Erbe und weitere Stationen

Der Arco d’Augusto verbindet in seiner Lage zwei wichtige Straßenachsen des antiken Fano. Das benachbarte Museo della Via Flaminia widmet sich dem römischen Fano und dem Gebiet der Via Flaminia. Zu seiner technisch aufwendigen Ausstattung gehören originale digitale Inhalte und Touchscreen-Stationen. Zusammen bieten Tor und Museum unterschiedliche Perspektiven: hier ein Bauwerk mit seiner konkreten Funktion im antiken Stadtgefüge, dort eine immersive Auseinandersetzung mit dem archäologischen Erbe.

Auch die späteren Kapitel der Stadtgeschichte lassen sich an benannten Bauwerken ablesen. Die Kathedralkirche Mariä Himmelfahrt wurde 1140 wiederaufgebaut, nachdem ein Brand ihren Vorgängerbau zerstört hatte. In der Nolfi-Kapelle schuf Domenico Zampieri, genannt Domenichino, zwischen 1618 und 1619 Fresken. Die ehemalige Kirche San Francesco ist ein Freiluftdenkmal im historischen Zentrum von Fano. Diese Stationen setzen jeweils eigene historische und künstlerische Akzente, statt nur die römische Vergangenheit weiterzuführen.

Begleitete Rundgänge und eigene Schwerpunkte

Das kommunale Besucherprogramm vom 29. Januar 2026 führt den begleiteten Rundgang „Alla scoperta di Vitruvio“ auf. Er führt zur Basilica di Vitruvio an der Piazza Andrea Costa, verbindet sie mit mehreren wichtigen archäologischen Stätten der Stadt und beginnt im Museo del Palazzo Malatestiano. Wenn Sie diesen Rundgang einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise die aktuellen Termine.

DIDAMAR bietet neben dem Rundgang für Erwachsene einen eigenen Rundgang für Kinder sowie erlebnisorientierte Aktivitäten während des Besuchs. Damit stehen unterschiedliche Formate im Mittelpunkt: ein eigens ausgewiesener Rundgang für Kinder oder Aktivitäten, die den Besuch begleiten. Welche dieser Möglichkeiten in Ihre Planung passt, hängt davon ab, worauf Sie bei diesem Besuch den Schwerpunkt legen möchten.

Zu Fuß unterwegs, auf dem Wasser und bei Tisch

Im historischen Zentrum lässt sich Fano zu Fuß erkunden; zwischen den Plätzen liegen kurze Entfernungen, die in wenigen Minuten zurückgelegt werden können. Das ist eine praktische Orientierung für die Zeit zwischen festen Programmpunkten: Die Plätze lassen sich als eigene Stationen in die Stadtbesichtigung aufnehmen, ohne dass dafür eine lange Wegstrecke angesetzt werden muss.

Wer eine Aktivität auf dem Wasser in die Reiseplanung einbeziehen möchte, findet in Fano Segelkurse des Club Nautico Fanese G. Viviani. Geleitet werden sie von Ausbildern mit Qualifikation der Federazione Italiana Vela. Da die Kurspläne variieren können, lohnt es sich, die Termine vorab zu prüfen, bevor Sie einen Kurs als festen Programmpunkt vorsehen.

Auch die lokale Küche erzählt von Fanos Beziehung zum Meer. Brodetto alla fanese ist ein traditionelles Fischgericht der adriatischen Seemannsküche und eine typische Spezialität von Fano. Moretta fanese ist dagegen ein Getränk auf Kaffee-, Rum-, Anis- und Cognacbasis. Es entstand unter den Seeleuten und Fischern des Hafens von Fano. So stehen zwei unterschiedliche kulinarische Bezüge nebeneinander: ein Gericht aus der adriatischen Küche und ein Getränk mit Ursprung in der Hafenwelt.

Weitere Reiseziele entdecken: Monteciccardo, Macerata Feltria, Pieve di Cagna, Auditore, Mondolfo, Casinina, Marotta, Montesoffio

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Pesaro - Urbino.

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