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Calceranica al Lago verbindet Seeufer, Radweg und konkrete Spuren seiner Ortsgeschichte. Der Torrente Mandola teilt die Siedlung, bevor er in den Lago di Caldonazzo mündet. Der Ort liegt auf dem Schwemmkegel des Bachs zwischen dem südöstlichen Seeufer und dem Hang des Monte Somo. Diese Lage gibt Ihnen zwei klare Bezugspunkte: den See mit seinen Uferangeboten und die Siedlung mit Kirchen und Bergbaugeschichte.

Seeufer und Radweg

Calceranica al Lago erstreckt sich vom Hügel bis zum Caldonazzosee. Am See gibt es grüne Uferbereiche, Campingplätze, Strände und Freizeitangebote. Der Valsugana-Radweg führt durch Calceranica al Lago. Eine Provinzbeschreibung aus dem ersten Quartal 2018 charakterisiert ihn als für alle geeignet und nennt keine besonderen Steigungen, lange gerade Abschnitte und wenige Richtungswechsel. Prüfen Sie vor der Fahrt die aktuellen Wegbedingungen.

Kirchen und historische Spuren

Die Chiesa dell'Assunta ist ein gotisch-renaissancezeitliches Gebäude. Eine Inschrift am Hauptportal besagt, dass die Kirche vor 1208 errichtet und 1537 neu geweiht wurde. Zudem bewahrt sie eine nahezu intakte Orgel von Antonio Callido aus Venedig aus dem Jahr 1805, die als einzige erhaltene Orgel dieses Orgelbauers im Trentino gilt. Die Chiesa di Sant'Ermete gilt als älteste Kirche der Valsugana. Sie steht im historischen Zentrum auf einer Felserhebung, auf der eine der Göttin Diana gewidmete Ara gefunden wurde. Die Kirchen setzen unterschiedliche historische Akzente: Bei der Assunta stehen Inschrift und Orgel im Vordergrund, bei Sant'Ermete die Stellung als älteste Kirche der Valsugana und der archäologische Fund.

Bergbaugeschichte und Orientierung

Im Museo della Miniera werden Ausrüstungsgegenstände und Zubehör der Bergleute, Dokumente, Fotografien, Karten sowie Bohr-, Bewetterungs- und Transportmaschinen ausgestellt. Didaktische Tafeln informieren über die lokale Geologie und die Mineralisierung des Gebiets. Das Museum dokumentiert die intensive Bergbauaktivität der Gemeinschaft von Calceranica von 1800 bis zur zweiten Hälfte des 20. Jahrhunderts. Die Exponate decken verschiedene Ebenen ab: praktische Ausrüstung, historische Unterlagen und Bildmaterial einerseits, die geologische Erklärung des Gebiets andererseits.

Eine historische Aufnahme aus der Galleria Leyla in Calceranica al Lago aus den Jahren 1935–1941 zeigt einen Zug zum Transport des abgebauten Minerals. Das Foto lenkt den Blick auf den Abtransport, während das Museo della Miniera auch Ausrüstung, Dokumente und die Geologie des Gebiets umfasst. Der Parco Minerario - Miniera liegt in der Via della Miniera und ist vom Zentrum aus erreichbar.

Der Sentiero della Miniera – Percorso Verde ist derzeit als geschlossen ausgewiesen. Sein Rundweg beginnt am Museo della Miniera, führt zu Bergbau- und historischen Stätten in Calceranica und Bosentino, verläuft über eine antike Römerstraße durch Wälder und entlang von Wasserläufen und kehrt über den Sentiero del Minatore zurück.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Trentino.

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