Revò verbindet Kirchen und historische Häuser mit einem markant gegliederten Landschaftsraum. Für Ihre Reiseplanung stehen damit unterschiedliche Schwerpunkte zur Wahl: Baugeschichte im Ort und Wege mit verschiedenen Streckenprofilen. Zu den beschriebenen Möglichkeiten zählen der flache RankiPino-Abschnitt entlang eines alten Bewässerungskanals sowie ein dreistündiger Aufstieg am Monte Ozol, der in Revò beginnt. Bei der Wahl einer Unterkunft in Revò können Sie abwägen, ob historische Architektur oder Wanderungen Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen.
Zwischen Santa Giustina und den Schluchten
Revò erstreckt sich auf einem großen Geländesporn, der in den künstlichen See Santa Giustina vorspringt, und liegt zwischen den Einschnitten der Wildbäche Novella und Pescara. Das Becken des Sees wurde in den Jahren 1950 bis 1955 angelegt. Jenseits der Schlucht des Wildbachs Novella steht die Chiesetta di San Biagio auf der Spitze eines markanten Felsvorsprungs.
Baugeschichte vom 16. Jahrhundert bis heute
Casa Thun ist ein im 16. Jahrhundert errichteter Palast mit Renaissance-Architektur. Casa Campia wurde im letzten Viertel des 17. Jahrhunderts von der Familie de Maffei erbaut. Die Kirche der seligen Jungfrau Maria vom Berge Karmel ist ein Bauwerk aus dem Jahr 1309; sie wurde im 17. Jahrhundert sowie nach dem Brand von 1889 wiederaufgebaut. Der monumentale Hochaltar der Kirche Santo Stefano wurde 1687 vom Bildhauer Giovanni Merlo geschaffen. Revòs römische Ursprünge werden durch dort entdeckte Inschriften und andere archäologische Objekte belegt.
Wein, Bergbau und Festtradition
Im Gebiet Pòrtol nahe Tregiovo liegen auf 1.300 Metern über dem Meeresspiegel die Überreste aufgegebener Galenitminen. Cantina El Zeremia war das erste historische Weingut, das die lokale Rebsorte Groppello di Revò im Val di Non wiederentdeckte und aufwertete. Die Distilleria Rossi d'Anaunia befindet sich in einem alten Haus aus dem Jahr 1886 im historischen Zentrum von Revò. Einer Beschreibung vom 5. Juni 2015 zufolge wird die Festa del Carmen in Revò jedes Jahr zu Ehren der Madonna del Carmine gefeiert. Wenn Sie das Fest in Ihre Reiseplanung aufnehmen, prüfen Sie Termine und Programm vorab.
Wege mit unterschiedlichen Profilen
Der Naturlehrpfad Snazi-Mont zwischen Cagnò und Revò kann ohne geführte Besichtigung begangen werden und besteht aus drei Rundwegen unterschiedlicher Länge. Der RankiPino-Abschnitt von Cloz bis Frari, der zwischen Revò und Rumo gelegenen Ortschaft, folgt einem alten Bewässerungskanal. Er ist vollkommen eben und kann in beiden Richtungen von allen leicht begangen werden. Die Fußstrecke RankiPino verbindet außerdem den Passo delle Palade mit der Ortschaft Mostizzolo, an der die Radroute des Val di Sole beginnt.
Von Revò führt ein dreistündiger Aufstieg über einen bequemen Saumpfad an den bewaldeten Hängen des Monte Ozol hinauf. Für die Wahl nach Zeit und Gelände stehen damit der ebene RankiPino-Abschnitt und der dreistündige Aufstieg als klar unterschiedliche Optionen gegenüber; die drei Rundwege des Snazi-Mont bieten zusätzlich eine Auswahl nach Streckenlänge.
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