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Duddova verbindet Wegeplanung mit konkreten Spuren seiner Dorfgeschichte. Eine Rundtour führt über den Ort, während der Alta-Valdambra-Weg CAI 47 ebenfalls durch Duddova verläuft. Kirche, Glockenturm, I Casotti und eine alte Kalkbrennerei setzen unterschiedliche historische Akzente. Für die Planung können Sie abwägen, ob Streckenwerte, mögliche Fortbewegungsarten oder die Geschichte des Ortes Ihren Aufenthalt stärker prägen sollen.

Wege und Routenwahl

Die Rundtour Ambra–San Martino–Duddova–Cennina–Vepri ist ungefähr 14 Kilometer lang und weist 450 Höhenmeter auf. Sie erreicht Duddova über den CAI-Weg 47.

Der Alta-Valdambra-Weg CAI 47 führt durch Duddova und kann zu Fuß, mit dem Mountainbike oder zu Pferd genutzt werden. Die Routen unterscheiden sich damit in der Planungsfrage, die sie beantworten: Für die Rundtour sind Länge und Höhenmeter angegeben; beim CAI 47 stehen drei mögliche Fortbewegungsarten im Vordergrund. Die Arbutus Road verläuft von San Martino über Podere Rota und Cennina nach Duddova. Für La via dei corbezzoli stehen eine Karte, Routendaten und ein GPX-Download zur Verfügung. Die Wegbedingungen können sich ändern; prüfen Sie die aktuelle Situation vor dem Aufbruch.

Spuren der Dorfgeschichte

Duddova entstand vermutlich zwischen dem 5. und 6. Jahrhundert n. Chr. Auch der Ortsname trägt eine historische Deutung: Er soll auf einen alten ostgotischen Anführer namens Dudda zurückgehen. Die vermutete Entstehungszeit und die überlieferte Namensherkunft geben dem Dorf eine lange Geschichte, deren einzelne Spuren sich an unterschiedlichen Bauwerken ablesen lassen.

Die erste Errichtung der heutigen Kirche San Michele Arcangiolo wird auf das 13. Jahrhundert datiert. Sie war lange Zeit von der Abtei San Pietro a Ruoti abhängig. Der Glockenturm der Kirche San Michele Arcangelo ist mehr als 20 Meter hoch und wurde im frühen 20. Jahrhundert errichtet. So stehen die Anfänge der Kirche und der deutlich jüngere Turm für verschiedene Zeitschichten der Ortsgeschichte.

Bei der Kirche befinden sich zwei nahe beieinander stehende, baugleiche Gebäude, die allgemein I Casotti genannt werden. Unmittelbar nach dem Ortsausgang in Richtung I Tribbi steht eine alte Kalkbrennerei, die vermutlich aus dem 18. Jahrhundert stammt. Die Gebäude bei der Kirche und das Bauwerk am Ortsausgang bieten unterschiedliche Anknüpfungspunkte, um Duddovas lokale Baugeschichte zu betrachten.

Landschaft und Einkehr

Duddovas privilegierte Lage bietet einen Blick auf das umliegende Tal mit grünen Hügeln, bewirtschafteten Feldern, Weinbergen und Olivenhainen. Damit gehören neben den historischen Bauten auch die offenen Landschaftselemente zum Ortsbild: Der Blick reicht über bewirtschaftete Flächen und Weinberge bis zu den Olivenhainen der Umgebung.

Die Osteria La Bottega di Duddova bietet Mittag- und Abendessen in einem mittelalterlichen Dorf unter freiem Himmel an, begleitet von ausgewählten Weinen aus der Region. Verfügbarkeit und Speisekarte können sich ändern; prüfen Sie beides vor einem geplanten Besuch. So lassen sich Wege, Baugeschichte, Landschaft und Einkehr als unterschiedliche Schwerpunkte für die Zeit in Duddova berücksichtigen.

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