Zum Inhalt

Für eine Reise nach Chiassa stehen sakrale Kunst und die Geschichte von La Torre mit ihrem Weinbau als konkrete Themen bereit. An der Pieve di Santa Maria Assunta alla Chiassa reichen die Details von der Gliederung des Kirchenbaus bis zu Fragmenten mit erkennbaren Motiven. La Torre verbindet einen ländlichen Komplex lombardischen Ursprungs mit Weinbergen und einer historischen Namensgeschichte. Wenn Sie eine Ferienwohnung in Chiassa suchen, können diese Interessen helfen, den Schwerpunkt Ihres Aufenthalts zu bestimmen.

Kirchenbau und Bildkunst

Die Pieve di Santa Maria alla Chiassa ist eine Kirche in der Ortschaft Chiassa. Die Pieve di Santa Maria Assunta alla Chiassa hat drei Schiffe, drei Apsiden und ein Dach mit hölzernem Dachstuhl. Kleine Bögen aus Stein und Ziegeln sind für die ravennatische Kunst des 10. Jahrhunderts charakteristisch. Damit treten zwei Maßstäbe hervor: die Gliederung des Baus und die Gestaltung einzelner Bauteile. Schiffe und Apsiden benennen den Aufbau, während die Bögen den Blick auf das Mauerwerk lenken.

Im Inneren ist ein Fragment eines frühmittelalterlichen Pluteus erhalten, das geometrische Figuren und stilisierte Tiere zeigt. Außerdem bewahrt die Pieve lückenhafte Spuren von zwei Freskenzyklen. So stehen ein einzelnes Objekt mit benannten Motiven und zwei nur fragmentarisch erhaltene Zyklen nebeneinander. Für die Kunstgeschichte der Kirche sind deshalb sowohl die konkrete Ornamentik als auch der Erhaltungszustand aufschlussreich.

Frühe und spätere Zeitschichten

Der Kultort der Pieve di Santa Maria Assunta alla Chiassa wurde zwischen dem 8. und 9. Jahrhundert errichtet. Diese Datierung gilt dem Kultort; das heutige Gebäude ist davon zu unterscheiden und wurde später erneuert. Der erste Freskenzyklus stammt aus dem späten 14. Jahrhundert. Viele lokale Künstler waren in dieser Zeit von Spinello Aretino beeinflusst. Für die Pieve della Chiassa Superiore datiert Fatucchi den mit ihr verbundenen Pluteus in das 8. Jahrhundert.

Ein Erinnerungsort in Chiassa Superiore

Eine Gedenktafel für Giovan Battista Mineo und Giuseppe Rosadi befindet sich an der Außenwand eines privaten Wohnhauses gegenüber der Piazza vor der Pieve di Santa Maria Assunta in Chiassa Superiore. Der Tafeltext hält fest, dass die beiden einen Oberst dem deutschen Kommando zurückbrachten und dadurch die örtliche Bevölkerung vor einem Massaker bewahrten. Die Tafel ergänzt die sakrale Kunstgeschichte um eine Erinnerung an den Schutz der Bevölkerung. Ihr Standort an einem privaten Wohnhaus gehört dabei zum konkreten Ortsbezug der Gedenktafel.

La Torre: ländlicher Komplex und Weinbau

Das Relais La Torre in Chiassa Superiore befindet sich in einem alten ländlichen Komplex lombardischen Ursprungs aus dem 12. Jahrhundert. Der Name geht auf einen heute zerstörten Turm innerhalb des Komplexes zurück. Bei einem feindlichen Angriff diente dieser Turm dem Schutz der Bewohner. La Torre bewirtschaftet 13 Hektar Weinberge, aus denen vier Rotweine und Vin Santo erzeugt werden. Damit verbindet die Geschichte des Namens eine frühere Schutzfunktion mit einem klar umrissenen Weinbau: Die historische Anlage und die heutige landwirtschaftliche Produktion bilden unterschiedliche, konkret beschriebene Seiten von La Torre.

Weitere Reiseziele entdecken: Terrarossa, Olmo, Molinelli, Ranco Di Frassineto, Antria, Ponte Buriano-cincelli, Quarata, San Firenze-Fonte Di Sala

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Arezzo.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.