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Gabbiana verbindet eine mittelalterliche Spur zur örtlichen Kapelle mit einer Kirche im neoromanischen Stil und Wegbeschreibungen, die bergauf führen. Der Ort ist eines der historischen Siedlungszentren an den Hängen und Hanglagen des Gemeindegebiets von Bagnone. Zugleich gehören mehrere verstreute Ortsteile dazu. Wer einen Aufenthalt plant, kann daher zwischen Kirchengeschichte, der Orientierung im Siedlungsgebiet und den beschriebenen Rad- und Reitrouten unterscheiden.

Kapelle, Urkunden und frühe Geschichte

Die Ursprünge Gabbianas reichen wahrscheinlich bis etwa um das Jahr 1000 zurück. Die erste überlieferte Erwähnung der Kapelle von Gabbiana datiert genau vom 14. Dezember 1187. Ebenfalls im Jahr 1187 übertrug Papst Gregor VIII. die Kapelle dem Kapitel der Kathedrale von Luni.

Auch Cassolana besitzt einen eigenen historischen Bezug. Der Ort wird in einer Teilungsurkunde der malaspinischen Lehen dello Spino Fiorito aus dem Jahr 1275 erwähnt.

Sant’Andrea Apostolo und die geschützten Objekte

Die neue Pfarrkirche Sant’Andrea Apostolo wurde im neoromanischen Stil mit horizontalen Bändern aus Sandsteinblöcken errichtet. Im Bau werden außerdem Gegenstände aus der alten Kirche bewahrt: Steine, ein Weihwasserbecken, ein Taufbecken, eine Kanzel und eine Statue des heiligen Andreas.

Kirche und Pfarrhaus Sant’Andrea di Gabbiana zählen zu den acht denkmalgeschützten Objekten im Gemeindegebiet von Bagnone. Die Pfarrkirche ist Sant’Andrea Apostolo geweiht.

Ortsteile und geografische Orientierung

Gabbiana ist eines der historischen Siedlungszentren, die über die Hänge und Hanglagen des Gemeindegebiets von Bagnone verteilt sind. Zu Gabbiana gehören Cassolana, Grecciola, Baratti, Deglio und Favale; die Ortsteile liegen verstreut über den Südhang des Monte Barca. Die Namen bezeichnen also mehrere Siedlungspunkte und nicht nur einen einzelnen Ortskern. Auch die Straße SP 21 führt durch Gabbiana und bietet einen weiteren geografischen Bezug zur Lage des Ortes.

Für die Reiseplanung ist diese Verteilung ein hilfreicher Rahmen: Die historischen Bezüge betreffen Gabbiana und Cassolana, während die genannten Routen ebenfalls Cassolana, Gabbiana und Grecciola einbeziehen.

Radfahren und Reiten auf beschriebenen Routen

Der Percorso 22 „Arancione“ führt auf einer asphaltierten Straße bergauf in Richtung Gabbiana und anschließend weiter nach Grecciola. Für einen weiteren bergauf führenden Abschnitt nennt die Routenbeschreibung eine unbefestigte Straße durch den Wald. Dort stimmen die Wegmarkierungen mit dem Percorso 24 überein.

Eine eintägige Reitroute führt durch das Valle del Deglio und das Gebiet von Bagnone von Cassolana bergauf in Richtung Gabbiana. Ihr Verlauf beginnt durch Kastanienwälder und führt anschließend durch Buchenwälder. Im Vergleich zur Radroute stehen hier also die Tagesdauer und der Wechsel der Waldtypen im Vordergrund, während die Angaben zum Percorso 22 besonders Untergrund, Richtung und Markierungen beschreiben. Die Routenbedingungen können sich ändern; prüfen Sie vor der Nutzung die örtlichen Wegbedingungen.

Beim Radfahren geben Untergrund und Wegmarkierungen konkrete Orientierung; bei der Reitroute sind die eintägige Dauer und die Waldfolge prägend.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Bagnone.

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