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Die Trekkingroute C8 bezieht die Villa San Chimento in ihre Erkundung ein. Das Gebäude stammt aus dem späten 16. Jahrhundert; ein Garten im italienischen Stil säumt das Hauptgebäude. Wer Architekturgeschichte gern mit Bewegung verbindet, findet in der Villa einen konkreten Bezugspunkt der Route.

Historische Bauwerke und ihre Zeitstellung

Auf der Route folgt kurz nach der Villa die kleine Kirche Santa Fiora. Sie stammt aus dem Jahr 1103. Die Bauwerke markieren unterschiedliche Epochen: Santa Fiora ist mehrere Jahrhunderte älter als die Villa San Chimento. So lässt sich die Route auch unter einem historischen Blickwinkel betrachten.

Ein weiterer Bezugspunkt ist die Pieve di San Giovanni Battista in Pievescola. Ihr erster belegter Nachweis stammt aus dem Jahr 1032. Diese Jahreszahl bezeichnet den ersten Nachweis und nicht automatisch das Baujahr der Kirche. Sie bietet damit einen anderen zeitlichen Anhaltspunkt als die Datierung der Villa ins späte 16. Jahrhundert. Der erste Nachweis von 1032 liegt 71 Jahre vor der für Santa Fiora genannten Jahreszahl 1103.

Etruskischer Tumulus und Trekkingroute

Der etruskische Tumulus von Mucellena stammt wahrscheinlich aus dem 6. Jahrhundert v. Chr. Von der Hauptstraße führt ein kurzer Spaziergang auf einem Waldweg zu ihm. Der Tumulus gehört zum Cammino d’Etruria Centro und ergänzt die Bauwerke der Gegend um einen archäologischen Bezugspunkt.

Die C8 ist eine Rundroute mittleren Schwierigkeitsgrades. Sie ist etwa 9,5 Kilometer lang, weist 324 Höhenmeter Anstieg auf und führt größtenteils über unbefestigte Wege. Auch die Villa San Chimento wird auf der Route erkundet. Zur C8 gehört außerdem die Erkundung der nahe gelegenen Pieve dei Santi Maria e Gervasio.

Für die Planung macht der Unterschied zwischen den Wegangaben einen greifbaren Maßstab sichtbar: Zum Tumulus führt ein kurzer Spaziergang, während die C8 eine etwa 9,5 Kilometer lange Rundwanderung mit Anstieg ist. Prüfen Sie vor der C8-Tour den aktuellen Zustand der Wege. Auch die Wegart unterscheidet die beiden Wege: Die C8 führt größtenteils über unbefestigte Wege, zum Tumulus gelangt man über einen kurzen Waldweg.

Routenlandschaft an der Montagnola

Eine weitere Routenoption trägt den Namen Pievescola–San Chimento–Scorgiano–Marmoraia–Pievescola. Sie folgt an der Nordseite der Montagnola einer Straße, die von alten Steinmauern gesäumt ist. Von der Route bieten sich Ausblicke auf die Hügel von Mensano und auf Casole; wie gut sie zu sehen sind, hängt von Wetter und Vegetation ab.

Die Wälder der Montagnola Senese erstrecken sich über Teile der Gebiete von Casole d’Elsa und Monteriggioni.

Weitere Reiseziele entdecken: Lucciana, Monteguidi, Pievescola, Maggiano.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Casole D'elsa.

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