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Castiglione della Valle verbindet sakrale Kunst mit einer Radtour durch die Landschaft des Nestoretals. Für die Wahl des Reiseziels ergeben sich damit zwei unterschiedliche Blickwinkel: die genau verorteten Kunstwerke und die Landschaft, in die der Ort eingebettet ist. Wenn Sie Kultur und Landschaft verbinden möchten, können Sie sich an den konkreten Bauwerken, ihren Datierungen und der ROUTE 25 orientieren.

Kunst und Geschichte

Der Torre di Castiglione della Valle stammt aus dem 13. Jahrhundert. Die Kirche Santa Maria del Fosso aus dem 15. Jahrhundert liegt unmittelbar außerhalb der Mauern des Ortes. Turm und Kirche geben dem historischen Interesse zwei konkrete Bezugspunkte aus unterschiedlichen Jahrhunderten. Bei der Kirche kommt zur Datierung eine genaue Lageangabe hinzu: Sie befindet sich direkt außerhalb der Ortsmauern.

In Santa Maria del Fosso sind zwei Fresken mit ihrer jeweiligen Position benannt. Das Werk „Cristo Crocifisso con la Vergine e la Maddalena“ befindet sich hinter dem Hauptaltar; „La Madonna dei Miracoli“ liegt an der linken Wand. Die Ortsangaben helfen, die beiden Werke auseinanderzuhalten: Sie unterscheiden sich nicht nur durch ihre Titel, sondern auch durch ihre Position im Kirchenraum. Wer sich für sakrale Kunst interessiert, findet hier zwei konkret verortete Motive.

Auch die Cappella del Crocifisso liegt in unmittelbarer Nähe des Ortes. In der Kapelle befindet sich das Fresko „Redentore in Croce“ aus dem 16. Jahrhundert; außerdem ist dort ein Ex voto auf 1554 datiert. Ein Ex voto ist eine Votivgabe. Während das Fresko einem Jahrhundert zugeordnet ist, gibt das Ex voto ein genaues Jahr an. Diese unterschiedlichen Datierungsformen bieten zwei konkrete Anhaltspunkte für die zeitliche Einordnung der Kunstwerke.

Lage, Täler und Radroute

Castiglione della Valle liegt auf einem kleinen Hügel mit Blick über das Nestoretal und das Cainatal. Beide Täler gehören damit zur landschaftlichen Einordnung des Ortes. Wer bei der Reiseplanung neben den Bauwerken auch die Umgebung berücksichtigen möchte, findet hier einen klar benannten Landschaftsbezug: den Blick von der Hügellage über zwei unterschiedliche Täler.

Die ROUTE 25 erreicht Castiglione della Valle im Verlauf einer Radtour durch die Landschaft des Nestoretals. Von Spina führt sie bergab in Richtung des Ortes und verläuft von dort auf der SP220 weiter in Richtung Tavernelle. Wenn Sie die Radtour einplanen, lohnt es sich, vor der Fahrt die Straßenverhältnisse zu prüfen, da sie sich ändern können.

Castiglione della Valle ist außerdem ein Verkehrsknotenpunkt für Straßen aus Richtung des Sees, Perugias und des Gebiets um Marsciano. Das ergänzt den Blick auf den Ort um eine verkehrliche Orientierung: Neben der Radroute mit ihren benannten Abschnitten stehen mehrere Zufahrtsrichtungen im Raum. So lässt sich Castiglione della Valle sowohl über seine kulturellen Bezugspunkte als auch über seine Lage und die beschriebenen Straßenrichtungen einordnen.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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