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Costacciaro liegt im Naturpark Monte Cucco. Der gleichnamige Berg erhebt sich in der Gemeinde bis auf 1.566 Meter. Natur und Ortsgeschichte bieten unterschiedliche Schwerpunkte für die Reiseplanung: Sie können sich an der Berglandschaft und den Wegen orientieren oder historische Orte und lokale Traditionen in den Blick nehmen.

Landschaft und Höhlen

Zum Landschaftsraum des Naturparks Monte Cucco gehören Wiesen, jahrhundertealte Buchenwälder, Schluchten, Quellen in höheren Lagen und unberührte Wasserläufe. Auch die Karstlandschaft mit ihren Höhlen prägt den Park. Das unterirdische System der Grotta del Monte Cucco erstreckt sich über etwa 35 Kilometer und erreicht eine maximale Tiefe von 922 Metern.

Die Höhlenaktivitäten konzentrieren sich überwiegend auf die Grotta del Monte Cucco in der Gemeinde Costacciaro. Da sich ihre organisatorischen Bedingungen ändern können, prüfen Sie die aktuellen Möglichkeiten, bevor Sie Ihre Planung auf eine Höhlenaktivität ausrichten. So bleibt dieses Thema von den Wegen und anderen Landschaftserlebnissen unterscheidbar.

Wege und Aktivitäten im Freien

Der Weg 280, früher mit der Nummer 24 bezeichnet, verbindet das mittelalterliche Dorf Costacciaro mit dem Monte Cucco und ist auch als „Sentiero del Beato“ bekannt. Eine weitere benannte Route, „Trekking al Monte Cucco – Da Costacciaro a Pantella“, beginnt in Costacciaro; Pantella ist im Routennamen als Ziel genannt.

In unmittelbarer Nähe des Orts wird die Fossa-Secca-Schlucht zum Canyoning genutzt. Sie ist etwa 2.000 Meter lang und weist einen Höhenunterschied von 400 Metern auf. Für eine andere Art der Aktivität gibt es bei den Sportanlagen in Costacciaro eine BMX-Bahn, die allen zugänglich ist. Dort geben die Instruktoren von Cucco in Bike Unterricht.

Auch am Wasser ist eine Aktivität beschrieben: Entlang des gesamten Verlaufs des Flusses Sentino innerhalb des Gemeindegebiets ist Fischen möglich. Dabei gelten die anwendbaren Vorgaben zu Zeiten, Technik und Fang.

Ortsgeschichte und lokale Tradition

Im historischen Zentrum von Costacciaro befindet sich eine gut erhaltene antike Ölmühle aus dem 17. Jahrhundert. Sie war bis etwa 1960 in Betrieb. Das Museo delle Grotte e dell’Ambiente Carsico del Parco del Monte Cucco befindet sich in der ehemaligen Kirche San Marco am Corso Mazzini. Die Fassade von San Francesco ist romanisch-gotisch.

Zur Geschichte Costacciaros gehört auch der selige Tommaso Grasselli, der aus dem Ort stammte und kamaldulensischer Mönch sowie Eremit war. Für den Blick auf die lokale Esskultur bietet die Crescia einen konkreten Bezug: Das traditionelle Rezept aus dem Gebiet von Costacciaro wird von Hand mit Mehl, Wasser und Salz zubereitet.

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Zur übergeordneten Reiseübersicht: Perugia.

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