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Sanfte Hügel am Fuß der Trevisaner Voralpen, Weinbau und Zeugnisse aus weit auseinanderliegenden Epochen prägen Villa di Villa. Für die Planung eines Aufenthalts stellt sich daher eine konkrete Frage: Möchten Sie die Landschaft und Weintradition in den Mittelpunkt stellen, kulturhistorische Themen vertiefen oder die Villa Mocenigo auf einem Rundweg mit Weinbergen verbinden? Zu jedem Schwerpunkt gibt es einen eigenen Ansatz.

Hügellandschaft und Weinbau

Villa di Villa liegt auf sanften Hügeln am Fuß der Trevisaner Voralpen. Auf den sonnigen Hügelhängen zwischen Cordignano und Villa di Villa wird hochwertiger Weinbau betrieben. In Villa di Villa wird das Wissen des Weinbaus über Generationen weitergegeben. So begegnen sich ein regionaler Landschaftsbezug und eine lokale Wissenstradition: Die Hänge stehen für den größeren landschaftlichen Zusammenhang, während die weitergereichte Praxis dem Ort zugeordnet ist. Im lokalen Umfeld werden verschiedene Rebsorten angebaut. Für Ihre Reiseplanung lässt sich der Weinbau damit aus zwei Blickwinkeln betrachten: als Teil der Hügellandschaft und als über Generationen vermitteltes Wissen.

Archäologische Zeiträume

Col Castelir ist ein bronzezeitlicher Wallburgplatz, der ungefähr in die Zeit vom 14. bis zum 10. Jahrhundert v. Chr. datiert wird. Er steht auf der Liste der gesetzlich geschützten Gebiete von archäologischem Interesse der Provinz Treviso. Im Gebiet von Villa di Villa befindet sich außerdem ein frühmittelalterliches Gräberfeld, das einer kleinen ländlichen Bevölkerungsgruppe romanisierter Einheimischer aus dem 6. bis 7. Jahrhundert n. Chr. zugeschrieben wird. Wallburgplatz und Gräberfeld stehen für verschiedene Arten archäologischer Zeugnisse: hier ein bronzezeitlicher Platz, dort eine frühmittelalterliche Bestattungsstätte. Der zeitliche Abstand hilft, die archäologischen Themen von der deutlich jüngeren Villengeschichte zu unterscheiden.

Villa Mocenigo: Baugeschichte und Theater

Eine spätere historische Ebene bietet die Villa Mocenigo in Villa di Villa, die aus der Mitte des 17. Jahrhunderts stammt. Im Inneren der Villa befindet sich ein Theater, in dem Carlo Goldoni die Komödie „La semplice in cerca di spirito“ aufführte. Baugeschichte und Theaterbezug geben diesem Ort eine andere Perspektive als die archäologischen Zeiträume: Hier steht ein Bauwerk der frühen Neuzeit im Mittelpunkt, verbunden mit einer konkreten Aufführungsgeschichte. Das ist ein kultureller Anknüpfungspunkt für Reisende, die neben Landschaft und Archäologie auch Theater- und Literaturgeschichte einbeziehen möchten.

Ein Rundweg zwischen Cordignano und Villa di Villa

Für die Verbindung von Landschaft und Bauwerk ist der Rundweg ein eigener Schwerpunkt. Von Cordignano aus erreicht er Villa di Villa über die „strada vecchia“ und quert dabei die Furten der Bäche Obole und Insuga. Danach führt die Route bergab zur Villa Mocenigo aus dem 17. Jahrhundert und verläuft weiter zwischen Weinbergen. Im Unterschied zu den archäologischen Zeiträumen beantwortet der Rundweg eine andere Planungsfrage: Welche Wegfolge verbindet Landschaft und Bauwerk?

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