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Martellago lässt sich über verschiedene Interessen entdecken: Der Parco dei Laghetti verbindet die Geschichte ehemaliger Steinbrüche mit einem ausgewiesenen Naturraum, während Kirchen und historische Residenzen konkrete Einblicke in Bau- und Kunstgeschichte bieten. Auch Radicchio rosso di Treviso gehört zur Gegend. Bei der Planung können Sie daher Natur, Kultur und Landwirtschaft als unterschiedliche Seiten des Ortes betrachten.

Naturraum Parco dei Laghetti

Zum Parco dei Laghetti gehört eine etwa 51 Hektar große Fläche ehemaliger Steinbrüche von Martellago. Sie ist Teil des Natura-2000-Netzes und als SIC, ZPS sowie seit 2018 als ZSC ausgewiesen. Der Park besitzt besonderen landschaftlichen und naturräumlichen Wert. Frühere Nutzung und heutiger Schutzstatus kennzeichnen das Gebiet zugleich: Die Steinbrüche gehören zu seiner Geschichte, die Schutzbezeichnungen zu seiner heutigen Einordnung.

Der Parco dei Laghetti ist über die Via Fornace in Martellago und die Via Cà Bembo in Maerne zugänglich. Für Kraftfahrzeuge sind Zugang, Durchfahrt und Abstellen auf Straßen und Wegen, Wiesen, Waldflächen, landwirtschaftlich genutzten Flächen sowie entlang der Wege verboten. Beziehen Sie diese Regel in Ihre Planung ein und rechnen Sie nicht mit einer motorisierten Durchfahrt durch das Parkgebiet.

Kirchengeschichte in mehreren Zeitangaben

Die Chiesa di Santo Stefano Protomartire wird auf den Zeitraum von 1770 bis 1820 datiert. Ein konkretes Ereignis innerhalb dieser Spanne ist die Weihe: Am 21. September 1777 weihte Bischof Francesco Giustiniani die Kirche. 1779 wurde bei den Malern Giovanni Battista Canal und Domenico Fossati ein großes Fresko zum Martyrium des heiligen Stephanus in Auftrag gegeben. Die Zeitangaben stehen für unterschiedliche historische Stationen: Datierungszeitraum, Weihe und Kunstauftrag.

Residenzen und ihre Baugeschichte

Die Villa Priuli Grimani Morosini, auch Ca' della Nave genannt, steht an der Via Castellana im Zentrum von Martellago. Ihr Hauptbau stammt aus dem Jahr 1547. Ein weiterer historischer Bezugspunkt ist die Barchessa Fapanni Combi, eine im Jahr 1600 errichtete Residenz im Veneto. Sie wurde im 19. Jahrhundert nach einem Entwurf des Architekten Michele Fapanni restauriert. Die Jahreszahlen führen zu zwei verschiedenen Baugeschichten und sollten nicht zu einer einzigen Abfolge zusammengezogen werden.

Für einen Besuch der Barchessa Fapanni Combi kann nach vorheriger Anfrage zur Verfügbarkeit ein Termin vereinbart werden. Planen Sie diesen Besuch also mit der nötigen Anfrage, statt von einem jederzeit möglichen Zutritt auszugehen.

Anreise und weitere Interessen

Der Bahnhof liegt in Maerne di Martellago an der Via Circonvallazione 64. Wenn Sie eine Anreise mit der Bahn erwägen, prüfen Sie den Fahrplan für Ihren Reisetag. Die Ortsangabe gibt Ihnen einen konkreten Orientierungspunkt für die Reiseplanung, ersetzt aber keine Prüfung der jeweiligen Verbindung.

Radicchio rosso di Treviso zählt zu den typischen Gartenbauprodukten der Gegend um Martellago. Damit ergänzt ein landwirtschaftlicher Bezug die Bau- und Landschaftsthemen. Auch Golf kann für die Wahl Ihrer Reiseinteressen eine Rolle spielen: Auf dem Golfplatz des Golf Club Ca' della Nave gibt es künstliche Seen, die 12 der 18 Löcher betreffen. Diese Zahl macht deutlich, dass die Seen einen erheblichen Teil des Platzes prägen.

Weitere Reiseziele entdecken: Meolo, Santa Maria Di Sala, Castello Di Brussa, Stra, Ca' Corniani, Valli, Salzano, San Liberale.

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Venedig.

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