Settimo verbindet eine vielschichtige Ortsgeschichte mit Villenarchitektur und Wegen in einer natürlichen Flusslandschaft. Zwischen dem 16. und 18. Jahrhundert wählten mehrere Adelsfamilien aus Verona Settimo als Ferienort. Auch der Name reicht zurück: Er leitet sich von der siebten römischen Meilensäule ab. Für einen Aufenthalt ergeben sich so zwei gut unterscheidbare Interessen: die Geschichte des Ortes und die konkrete Form seiner Bauten auf der einen, Landschaft und Wege auf der anderen Seite.
Villen und Ortsgeschichte
Der Komplex Villa Bertoldi stammt aus dem 17. Jahrhundert und erhielt sein heutiges Erscheinungsbild im 18. Jahrhundert. Ein Bewässerungskanal quert den Brolo und wird von etwa zwanzig Pfeilern und Bögen aus Ziegeln getragen. So treffen an der Villa Baugeschichte und die Gestaltung einer Bewässerungsanlage aufeinander. Villa Bertoldi ist außerdem Veranstaltungsort für Konzerte und Veranstaltungen von künstlerischem Interesse. Wenn Sie ein Konzert oder eine Veranstaltung einplanen möchten, prüfen Sie vor der Reise das aktuelle Programm.
Die Villa Sparavieri ist ein Bauwerk aus dem 15. und 16. Jahrhundert; zu ihren Merkmalen zählen ein Portikus und eine elegante Säulenloggia. Eine Loggia ist ein überdachter, nach außen offener Gebäudebereich, dessen Erscheinung hier von den Säulen geprägt wird. Villa Vascone-Bricci, heute Villa Manni, hat Steintreppen an beiden Fassaden, Seitenflügel, Portiken und Taubenschläge. Die beiden Villen bieten unterschiedliche architektonische Anknüpfungspunkte: Bei Sparavieri fällt die Säulenloggia ins Auge, bei Manni die Verbindung aus Treppen, Seitenflügeln und Taubenschlägen. Auch die Bauzeiten setzen einen Kontrast: Villa Sparavieri ist ein Bauwerk des 15. und 16. Jahrhunderts, Villa Bertoldi stammt aus dem 17. Jahrhundert und erhielt ihr heutiges Erscheinungsbild im 18. Jahrhundert.
Villa Morando, auch La Colombina genannt, liegt in Nassar-Settimo am Ufer des Flusses Adige. Im charakteristischen Viertel Porto stehen jahrhundertealte Häuser. Neben den einzelnen Villenanlagen gehört damit auch ein gewachsenes Viertel zum historischen Ortsbild.
Wege und Flusslandschaft
Der Sentiero di Maria führt durch Settimo. Die Uferroute verläuft durch eine natürliche Flusslandschaft; abschnittsweise tritt das ursprüngliche Kopfsteinpflaster der Strada Alzaia zutage. Für die Wahl zwischen den beiden Wegen bieten sich damit unterschiedliche Anhaltspunkte: Beim Sentiero di Maria ist es der Verlauf durch den Ort, bei der Uferroute sind es Flusslandschaft und historische Wegoberfläche.
Kultur und Aufenthalt planen
Als Weinhandlung ist Buglioni mit der Adresse Via Enzo Natta 40, 37026 Settimo di Pescantina VR, verbunden. Prüfen Sie vor einem Besuch, ob der Betrieb aktuell geöffnet ist. So lässt sich dieser mögliche Programmpunkt mit den kulturellen und architektonischen Interessen an Settimo verbinden, ohne den Aufenthalt auf ein einzelnes Thema zu beschränken.
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