Ein historisches College-Gebäude, ein Freilichtmuseum, Skulpturen im Wald und Märkte geben Sapporo unterschiedliche kulturelle und kulinarische Schwerpunkte. Für Ihre Reiseplanung können Sie überlegen, ob Sie sich stärker für Geschichte und Kunst, Parklandschaften, Stadtblicke oder Essen interessieren. Die folgenden Orte bieten dafür konkrete Anknüpfungspunkte.
Geschichte und Kunst in Sapporo
Der Sapporo Clock Tower wurde 1878 als Exerzierhalle für das Sapporo Agricultural College errichtet. Heute beherbergt das Gebäude eine Ausstellung über seine Geschichte mit Dokumenten, Fotografien, Modellen und Videos. So stehen neben der ursprünglichen Funktion auch verschiedene Formen der historischen Darstellung im Mittelpunkt.
Das Historical Village of Hokkaido lenkt den Blick vom einzelnen Gebäude auf die Pionierzeit Hokkaidos. Das Freilichtmuseum bildet die Industrien, Lebensweisen und Kulturen dieser Zeit in der Meiji-, Taisho- und frühen Showa-Zeit nach. Im Vergleich zum Clock Tower geht es hier nicht um die Geschichte eines einzelnen Gebäudes, sondern um mehrere Aspekte des damaligen Lebens und Arbeitens über verschiedene Zeitabschnitte hinweg.
Im Süden Sapporos sind im Sapporo Art Park 74 Skulpturen von 64 Künstlern auf einer von Wald umgebenen Fläche von 7,5 Hektar verteilt. Der Schwerpunkt unterscheidet sich von den historischen Orten: Hier stehen Skulpturen im Mittelpunkt. Im Winter können Besucher den Park mit Kanjiki durchqueren, traditionellen japanischen Schneeschuhen. Damit verbindet der Art Park Kunst im Freien mit einer ausdrücklich saisonalen Aktivität.
Parks, Wintererlebnisse und Ausblicke
Der Odori Park erstreckt sich 1,5 Kilometer von Osten nach Westen durch das Zentrum Sapporos. Im Winter ist er ein Veranstaltungsort des Sapporo Snow Festival. Lokale Imbisswagen verkaufen dort gegrillte Maiskolben. Einen anderen winterlichen Schwerpunkt bietet der Sapporo Art Park: Dort können Besucher mit Kanjiki durch das Gelände gehen, während der Odori Park als Veranstaltungsort eines Festivals beschrieben wird.
Der Forest of the Zoo umfasst etwa 2 Hektar und liegt an der Grenze zwischen dem Maruyama Zoo und dem Maruyama Primeval Forest, einem Naturdenkmal. Die Größenangabe ist ungefähr; die Grenzlage ordnet den Forest of the Zoo zwischen diesen beiden benannten Orten ein. Beim Odori Park steht dagegen seine 1,5 Kilometer lange Ost-West-Ausdehnung durch das Zentrum im Vordergrund.
Im Moerenuma Park führt eine zehnminütige Wanderung zum Gipfel des Mt. Moere. Das ist ein klar umrissener Aktivitätspunkt, wenn Sie einen Parkbesuch mit einem konkreten Ziel verbinden möchten. Einen anderen Blick auf die Stadt bietet der Sapporo TV Tower: Seine Aussichtsplattform liegt in 90,38 Metern Höhe und bietet ein 360-Grad-Panorama. So unterscheiden sich die beiden Erlebnisse deutlich: Hier führt eine Wanderung zum Gipfel des Mt. Moere, dort eröffnet eine Aussichtsplattform den Rundblick über die Stadt.
Märkte und Sapporos Esskultur
Der Nijo Market wurde erstmals in der frühen Meiji-Zeit gegründet. Angeboten werden dort Sashimi-Reisschalen und Sushi mit frischen Meeresfrüchten, die morgens eintreffen. Die Markthistorie und die konkreten Gerichte geben dem Besuch zwei verschiedene Anknüpfungspunkte: die Geschichte des Ortes und seine beschriebenen Speisen.
Im Sapporo Beer Garden können Sie Fassbier zusammen mit Genghis Khan, einem Spezialgericht, genießen. Außerdem wird dort das nur in Hokkaido erhältliche Bier Classic angeboten. Damit steht ein anderer kulinarischer Schwerpunkt neben den Fischgerichten des Nijo Market.
Das Sapporo Beer Museum bietet eine Premium-Tour an, bei der „Fukkoku Sapporo Bakushu“ verkostet werden kann. Restaurantangebot und Bierverfügbarkeit sowie die Verfügbarkeit und Buchungsbedingungen der Tour können sich ändern. Prüfen Sie diese Details vor Ihrem Besuch.
Weitere Reiseziele entdecken: Sorachi District, Higashikagura, Urahoro, Takikawa, Odori, Asahikawa, Furano, Kameda District.
Zur übergeordneten Reiseübersicht: Hokkaido.