Zum Inhalt

Chiryū lässt sich über zwei unterschiedliche Themen entdecken: die frühere Organisation des Reiseverkehrs in Chiryū-juku und die Kakitsubata-Kultur von Yatsuhashi. Historische Gedenkorte, eine literarisch verbundene Irislandschaft und ein saisonales Fest geben Ihrem Aufenthalt verschiedene Schwerpunkte. Wenn Sie vor allem die Blüte erleben möchten, richtet sich die Planung stärker nach dem Termin des Irisfests; für die Geschichte stehen die früheren Aufgaben und Erinnerungsorte des alten Chiryū-juku im Mittelpunkt.

Reisegeschichte und Erinnerungsorte

In Chiryū-juku regelte die Toiyaba die Bereitstellung von Pferden und Trägern für Reisende, den Transport bis zur nächsten Station und die Übermittlung amtlicher Nachrichten. Das frühere Gebäude der Toiyaba wurde abgerissen. Eine andere Rolle hatte das Honjin, eine Herberge für Daimyō und Hofadelige. Es wurde 1875 abgerissen; an seiner ehemaligen Stelle steht heute ein steinerner Gedenkstein. Zusammen veranschaulichen Toiyaba und Honjin unterschiedliche Seiten des damaligen Reisens: geregelte Weiterbeförderung und Unterkunft für Daimyō und Hofadelige.

Ein Vers Bashōs auf dem Bashō-Denkmal erinnert an den einst lebhaften Baumwollmarkt in Chiryū-juku. Auch die Kiefernallee von Chiryū galt als Symbol der Straße. Vermutlich spendete sie Reisenden im Sommer Schatten und bot ihnen im Winter Schutz vor Wind und Kälte. Diese Erinnerungen ergänzen die Geschichte der Station um Hinweise darauf, wie Reisende und Handel mit dem Ort verbunden waren.

Kakitsubata und Literatur in Yatsuhashi

Im Stadtgebiet von Chiryū liegt in Yatsuhashi der Yatsuhashi-Kakitsubata-Garten. Yatsuhashi ist seit der Zeit des Ise Monogatari als Kakitsubata-Sehenswürdigkeit bekannt und mit einem Akrostichon-Gedicht von Ariwara no Narihira verbunden. Der Garten umfasst etwa 11.130 m²; in 16 Teichen wachsen Kakitsubata-Iris. Die Iris ist die Blume der Präfektur Aichi und der Stadt Chiryū. An der Wiederherstellung der Kakitsubata wird weiter gearbeitet, und die saisonalen Blütebedingungen können variieren. Wenn Sie die Irisblüte zum Schwerpunkt Ihres Besuchs machen, planen Sie daher mit etwas Spielraum.

Die Yatsuhashi Historic Site Preservation Hall bewahrt mehrere hundert Kulturgüter zur Geschichte und Kultur der Yatsuhashi-Kakitsubata sowie zu Ariwara no Narihira und Hōgan Baicha. Darunter ist ein Bambus-Reiseutensil, das als Kulturgut der Präfektur Aichi ausgewiesen ist. Die Öffnung der Halle ist saisonal; informieren Sie sich deshalb vor einem Besuch über die aktuellen Öffnungstermine.

Führung und Irisfest

Im Stadtgebiet von Chiryū bieten ehrenamtliche Tourismusführer einen kostenlosen Kakitsubata-Rundgang von 30 bis 90 Minuten an. Er führt zu historischen Stätten wie Muryōjuji, dem Bashō-Renku-Denkmal, dem Yatsuhashi-Altertumsdenkmal, dem Gedenkturm für Prinzessin Kakitsubata, dem Grab von Hōgan Baicha und dem Kakitsubata-Teich. Wenn Sie eine Führung planen, prüfen Sie vorab die Anmeldebedingungen.

Das Irisfest im Chiryū-Park wird ungefähr von Mitte Mai bis Mitte Juni veranstaltet. Veranstaltungsorte sind der Irisgarten im Westpark und der Chiryū-Schrein. Da die konkreten Festtermine von Jahr zu Jahr variieren, prüfen Sie die Daten vor einer terminbezogenen Reise. Die Pagode des Chiryū-Schreins ist als wichtiges Kulturgut Japans ausgewiesen.

Weitere Reiseziele entdecken: Kitanagoya, Toyohashi, Kanie, Tokoname, Seto, Toyoyama, Toyota, Anjo

Zur übergeordneten Reiseübersicht: Präfektur Aichi.

Unterkünfte suchenAnzeige · Bei einer Buchung können wir eine Provision erhalten.