In Hiroshima können Sie unterschiedliche Schwerpunkte setzen: das Gedenken an den Atombombenabwurf, historische Gartenkultur, Kunst oder Okonomiyaki. Für die Wahl eines Hotels in Hiroshima hilft es, zuerst zu überlegen, welche dieser Themen Ihren Aufenthalt prägen soll. Die Sehenswürdigkeiten geben dafür ganz verschiedene Anhaltspunkte – von Friedensbildung bis zu Sammlungen und lokaler Küche.
Gedenken und Friedensbildung
Der Peace Memorial Park ist ein Stadtpark, der zum Gedenken an die Opfer des Atombombenabwurfs und zum Gebet für einen dauerhaften Weltfrieden angelegt wurde. Das Hiroshima Peace Memorial Museum wurde 1955 eröffnet, um die Realität des Atombombenabwurfs zu vermitteln und die Abschaffung von Atomwaffen sowie dauerhaften Weltfrieden zu fördern. Das Museum veranstaltet außerdem Vorträge von Überlebenden und verleiht Materialien für die Friedenserziehung.
Der Atomic Bomb Dome ist als Weltkulturerbestätte eingetragen; die Eintragung erfolgte im Dezember 1996. Besichtigt werden kann er nur von außen, Besucher können ihn nicht betreten. Prüfen Sie vor dem Besuch die aktuellen Bedingungen. In der Atomic Bomb Relics Exhibition Hall sind Überreste von Häusern und asphaltierten Straßen zu sehen, die noch Spuren der Schäden durch den Atombombenabwurf tragen. So führen Park, Museum, Ausstellung und Bauwerk jeweils auf eine andere Weise an das Thema heran.
Shukkeien und zwei Kunstsammlungen
Shukkeien wurde 1620 als historischer Garten eines japanischen Daimyō angelegt und liegt im Herzen von Hiroshima City. Der Garten setzt einen anderen Akzent als die Gedenkorte: Hier stehen die Geschichte eines historischen Gartens und seine Einordnung in die Stadt im Vordergrund. Wenn Sie neben den Erinnerungsorten auch Gartenkultur in Ihre Reise einbeziehen möchten, ist Shukkeien ein eigener thematischer Schwerpunkt.
Auch die Kunstmuseen unterscheiden sich nach dem, was ihre Sammlungen auszeichnet. Das Hiroshima Museum of Art zeigt in einer Dauerausstellung etwa 90 Werke aus seiner Sammlung, darunter moderne französische Kunst, vor allem Impressionismus. Das Hiroshima Prefectural Art Museum verfügt über eine Sammlung von etwa 5.200 Werken, darunter Kunst mit Bezug zur Präfektur Hiroshima sowie Kunsthandwerk aus Japan und Asien. Die Zahlen beziehen sich also auf Unterschiedliches: auf Werke in einer Dauerausstellung beim Hiroshima Museum of Art und auf den Umfang der Sammlung des Präfekturmuseums. Für die Auswahl kann deshalb der jeweilige Kunstschwerpunkt hilfreicher sein als ein bloßer Zahlenvergleich.
Fahrt, Aussicht und lokale Küche
Die Hiroshima Castle Pleasure Boat bietet eine Besichtigungsfahrt rund um den Burggraben; an Bord werden die Geschichte und die Sehenswürdigkeiten von Hiroshima Castle erklärt. Wenn Sie diese Fahrt einplanen, prüfen Sie vorab den aktuellen Fahrplan. Vom Dach des HIROSHIMA ORIZURU TOWER sind bei klarem Wetter der Atomic Bomb Dome und Miyajima zu sehen. Das Café im Turm bietet hausgemachte Getränke und Süßspeisen, die hauptsächlich aus Früchten aus Hiroshima hergestellt werden. Da sich der Cafébetrieb ändern kann, prüfen Sie vor Ihrem Besuch, ob das Angebot verfügbar ist.
Okonomi-mura ist eine Besucherattraktion in Hiroshima mit 23 Okonomiyaki-Restaurants. Da sich die Zahl ändern kann, prüfen Sie bei konkreter Planung die aktuelle Auswahl. Für die Anfahrt zum Peace Memorial Park erreicht der Stadtbus Hiroshima Meipuru-Pass auf der Orange Route den Park in etwa 16 Minuten. Da sich Fahrpläne und Fahrzeiten ändern können, empfiehlt sich ein Blick auf den aktuellen Fahrplan. Bootsfahrt, Aussicht und Essen bieten damit weitere, klar voneinander unterscheidbare Interessen für die Gestaltung Ihres Aufenthalts.
Den Schwerpunkt für den Aufenthalt wählen
Ob Ihr Interesse vor allem den Gedenkorten, Shukkeien und den Kunstsammlungen oder Essen und Aussicht gilt, macht bei der Planung einen Unterschied. Legen Sie zunächst fest, welche dieser Themen Sie besonders interessieren, und richten Sie daran Ihre Suche nach einem Hotel in Hiroshima aus. So beginnt die Übernachtungsentscheidung mit dem Reisezweck, ohne dass die verschiedenen Sehenswürdigkeiten zu einem festen Besuchsprogramm verbunden werden müssen.
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